370 abhängig sind von der Concentration ihrer Lösungen-, so dass der Werth derselben |VJD steigt mit Er-' niedrigung der Concentration. Fur gleiche Ge\vi< hi, im Cubikcentimeter enthaltener Milchsäure ist dh •<<•[• Werth am niedrigsten bei dem Calciumlactat,1 am höchsten bei dem Lithiumlactat. 2. Dass die Lithiumsalze wegen ihrer Leichtlöslichkeif.' leichten Trocknens, schöner Krystallisation und relativ starker spec. Drehung sich für Circumpolarisation- bestimmungen der Milchsäure gut eignen. 3. Dass die Lösungen der optischactiven Lactate ne Kaninchenharn bei Sauerstoffmangel der Thiere, durcli Vergiftung mit CO oder durch Athmen sauerstoffarmer Luft bewirkt, bei ungefähr gleicher Concentration der Lösungen unter einander, sowie mit den l\ua- lactaten des Fleischextractes gut übereinstimmend«' Werthe der Rotation zeigen. 4. Im Harne von Kaninchen, welche einige Zeit in der Vergiftung mit CO erhalten werden, findet sich nach subcutaner Injection von wässeriger Lösung gährnngv milchsauren Natriums eine Mischung von Rechtsinileli- säure und inactiver Milchsäure. Die optischiiiartlv» Milchsäure kann sonach jedenfalls zum Theil der Umwandlung im Organismus zu Paralactat entgehn und im Harne unverändert zur Ausscheidung gelangen.