Bemerkungen zur vorstehenden IV. Mittheilung von Herrn T. Araki Uber die Wirkungen des Sauerstoffmangels. Von X.; :: ;V' F. Hoppe-Sevier. In seinen früheren Mittheilungen über die Ausscheidung von Milchsäure und (Mycose im Harne gesunder, gut genährter 1 liiere hat Herr A ra ki die Einwirkung. verschiedenartiger Stotre beschrieben, welche in dieser Hinsicht übereinstimmen. Hei seinen jetzigen Untersuchungen über die Beziehungen dieser Ausscheidungen der Nieren zum Glycogengehalt der Heber und der Muskeln, sowie zum Alkaligehalte des Blutes dieser Thiere und zur Aenderung der Reaction des Harnes hat Herr Araki zur Herstellung des Sauerstoffmangels sich auf die Anwendung der Vergiftung mit Kohlenoxyd, oder mit Amylnitrit oder endlich der Athmung der Thiere in sauerstoff¬ armer Luft beschränkt. Diese Auswahl erscheint gewiss ge¬ rechtfertigt , weil bei den letztgenannten Einwirkungen jeder Zweifel an dem wirklich vorhandenen Sauerstoffmangel aus¬ geschlossen war und die Ausführung der Versuche keine erhebliche Schwierigkeiten dar bot, auch die Versuchstiere keinen Qualen ausgesetzt zu werden brauchten. Die Ein¬ wirkung starker Abkühlung oder der Vergiftung mit Strychnin, welche gleichfalls reichliche Ausscheidung von GJycose und Milchsäure bewirken, sind nicht so entschieden beweisend, weil das Zustandekommen des Sauerstoffmangels |omplicirter erscheint, auch sind diese Versuche für die Thiere quälend.