I * . ; ' Beiträge zur Kenntniss der Respiration der Fische. Vou ’ C. Duncan und F. Hoppe-Sey 1er. In Uebereinstimmung mit zahlreichen Erfahrungen über das Leben von Menschen und warmblütigen Thieren ^.grösseren Höhen über dem Meeresspiegel ist durch nicht wenige specielle Lntersuchungen festgcstellt y dass eine massige'Erniedrigung des Sauerstoffdruckes in dergeathmeten Luft-keine erhebliche Aenderung in den Functionen herbeiführt. Beschleunigung der Athembewegungen, eine geringe Verminderung der Quantität des in der Zeiteinheit aufgenommenen Sauerstoffs, auch leichte Ermüdung bei stärkeren Muskelanstrengungen sind die Er¬ scheinungen, welche im grösseren Höhen-über dem 'Meeres¬ niveau, 5500 bis 4000 Meter Höhe, oder entsprechender Ver¬ minderung der Sauerstoffpressionen in Versuchen beobachtet sind ’). Die Versuche an kaltblütigen Thieren, welche Luft athmen, Vertebraten wie Avertebraten, haben selbst hei viel weiter gehender Erniedrigung der Sauerstoffpression keine oder nur geringe Veränderung der Functionen ergeben. Uebei das Verhalten der mit Kiemen in Wasser athmenden Thiere liegen für die Beurtheilung dieser Einflüsse relativ wenige Untersuchungen vor; unter denselben aber eine umfassende ') Es kommen hier in Betracht Arbeiten von Bert, Friedlftndei !>• Hei ter, Kempner u. Hei ter, Franke) u. Geppert, Speck u. A. heselben sind eingehend besprochen von Speck, Zeitschr. f klm. Medicin, Hd. MI, Heft 5 u. fi, 1887.