lieber die Gährung der Cellulose mit Bildung von Methan und Kohlensäure. Von P. Hoppc-Scyler. • ____ . - t. ' , **■*•'• -c , II. Dop Zerfall der Cellulose durch Gährung unter Bildung von Methan und Kohlensäure und die Erscheinungen, welche dieser Process veranlasst. ’ Werden Glaskolben nahezu vollständig mit Schlamm aus Flüssen oder Kloaken, Sümpfen u. s. w. und der erforder¬ lichen Menge Wasser gefüllt, der Hals zur feinen Röhre aus¬ gezogen, dieselbe passend abwärts und am Ende etwas auf¬ wärts gebogen, sodass die freie Mündung unter Quecksilber gebracht das Auffangen der entwickelten Gase leicht und vollständig gestattet, so getyt bei nicht zu niedriger Temperatur •lie Gasentwickelung meist auf lange Zeit vor sich, indem der Gehalt des Gases an CO2 höher und höher steigt, der Stick- 'toff mehr und mehr abnimmt, bis entweder das vergährende Material im Schlamme verbraucht ist, oder nahezu gleiche Volumina von CO2 und CIR entwickelt werden. 1st diese Zusammensetzung erreicht, so ändert sich dieselbe nicht mehr, iI)<t es bedarf oft lange andauernder Gährung bis dieser Zustand erreicht wird, weil die Flüssigkeit viel COa absorbrrt zurückhält und die im Schlamme vorhandenen Carbonate Von Calcium, Magnesium und etwaiges Eisenoxyd, letzteres von •1er Oberfläche des Schlammes, zur Bicarbonatbildung CO2 verbrauchen. Von Pop off1) sind bereits Analysen solcher Schlämm¬ te angestellt und die Resultate publicirt, doch ist das."Fort-* *) Pflüger’s Archiv, B<1. 10, S. 113, 1875.