Ueber das Epithel der harnleitenden Wege. 151 inigen Zellen bestehend, c) Tiefste, ans rundlichen Zellen bestehende Schicht, d) Grenzmembran. e) Substrat. Figg. 1—3. sind nach frischen Präparaten gezeichnet; big. 4. nach einem Präparat, das 24 Stunden inChromsäure (1:1000) gelegen hatte. Neue Messungen der Fortpflanzungsgeschwindigkeit des Reizes in den menschlichen Nerven. Von Dr. Rudolf Schelske. Nachdem Helmholtz die Fortpflanzungsgeschwindigkeit in den Nerven des Frosches zuerst gemessen, ist er auch der Ein¬ zige geblieben, der auf seine Frage: „Wie verhält sich nun die Sache beim Menschen?“ eine Antwort gegeben hat. Da jedes Wort, das in Bezug darauf in seinem Vortrag „über die Me¬ thoden, kleinste Zeittheile zu messen, und ihre Anwendung für physiologische Zwecke“ auch für die vorliegenden Unter¬ suchungen gilt, so sei es gestattet, den betreffenden Passus hier einzuschalten, da jene Arbeit wegen ihrer Seltenheit den wenigsten Lesern zugänglich sein wird : „Die Nachricht von einem Eindruck, der auf das Hautende empfindender Nerven gemacht ist, pflanzt sich mit einer zu ver¬ schiedenen Zeiten und bei verschiedenen Individuen nicht merk¬ lich variirenden Geschwindigkeit von etwa 60 Mt. (180 Fuss) nach dem Gehirn fort. Im Gehirn angekomtnen, vergeht eine Zeit von etwa >/10 Secunde, ehe der Wille auch bei der an¬ gespanntesten Aufmerksamkeit die Botschaft an die Muskel¬ nerven abzugeben im Stande ist, vermöge welcher gewisse uskeln eine bestimmte Bewegung ausführen sollen. Diese it variirt besonders nach dem Grade der Aufmerksamkeit