Einleitung in die allgem. Theorie d. Mannigfaltigkeiten v. Bewusstseinsinhalten. 149 Mannigfaltigkeit mit denjenigen der anderen Mannigfaltigkeit un¬ bedingt combinirbar, so enthält die aus den Combinationen entstehende Mannigfaltigkeit M\ojx, by, cz • • • pU) qv, rw ■ • •] jede der beiden ursprünglichen Mannigfaltigkeiten, da jedes [ax, by, cg---] neben |qa, r0 ■ ■ •] und jedes [pu, qv, rw • • •] neben K> bo> co • ’ '] Auftritt. Die Mannigfaltigkeiten M[ax, by, c, • • •] und M[pu, qv, rw ■ - ■] bleiben daher in der combinirten Mannig¬ faltigkeit erhalten. Sie sind wegen der Verschiedenheit ihrer Ele¬ mente durch keine Beziehungen aneinander geknüpft und wegen der unbedingten Combinirbarkeit ihrer Glieder unabhängig von einander. Darum erweist sich jeder Bewusstseinsinhalt der combinirten Mannig¬ faltigkeit entweder als unmittelbar einer der beiden Mannigfaltigkeiten zugehörig oder als die Combination eines Gliedes der einen Mannig¬ faltigkeit mit einem Gliede der anderen Mannigfaltigkeit. Dies wird durch die Gleichungen [axi K Cz - ■ ' ' Pm Qvi vw ' • •] — \.[ax, by> cz ' ' ']> [jPu, Qv, rw ' ••]] \axi byi cz- ■ ■ Po, ?0> • ■ .] = \ax, by, cz K, K > c» • • 1 ' Pu, Qv, ^ w • •] = [pu, qv, rw • zum Ausdruck gebracht. Demzufolge bietet sich M\ax, by, cz • • ■ pu, Qv, rw ' ' ’] nicht als eine besondere Mannigfaltigkeit dar; sie zerfällt vielmehr in die beiden unabhängig und beziehungslos neben einander stehenden Mannigfaltigkeiten M [ax, by, cz • ■ •] und M[pu, qV) rw ■ • •]. In gleicher Weise zerfällt jede Mannigfaltigkeit, die aus der bedingungslosen Combination von mehr als zwei von einander unabhängigen Mannigfaltigkeiten resultirt. Es hat sonach folgender Grundsatz allgemeine Geltung: Sind die Bewusstseinsinhalte der Mannigfaltigkeiten M{, M„ M3 ■ • -, von welchen keine mit einer der anderen ein Element gemeinsam hat, unbedingt combinirbar, so zerfällt die combinirte Mannigfaltigkeit in die unabhängig und beziehungslos neben einander stehenden Mannigfaltig¬ keiten if,, Jf2, Jf3 ■ • ■ Hieraus ergeben sich die Bedingungen für die Zusammengehörig¬ keit der Bewusstseinsinhalte einer aus den n Elementen ax, by, cz ■ • • gebildeten Mannigfaltigkeit M[ax, by, cz • ■ •] ohne werteres.