Ueber die psychischen Mafsprincipien und das Weber’sche Gesetz. Discussion mit Elsas und Köhler. Von G. Th. Fechner. Die vorliegende Abhandlung zerfällt in drei Abtheilungen. Unter I und III gilt es jlie Discussion mit den Verfassern beziehentlich einer Schrift (Elsas) und einer Abhandlung (Köhler), welche un¬ abhängig von einander und in verschiedenem Sinne, die eine ganz, die andere nach Hauptpunkten sich gegnerisch gegen meine Ansichten über obige Gegenstände verhalten, indess die zwischeneingeschohene Abtheilung II, in Anschluss an I und vorgreifend auf III, eine Zu¬ sammenstellung dieser Ansichten in einer gegen früher abgeänderten Form enthält. Die erklärte Hauptabsicht dieser neuen Zusammen¬ stellung ist: den Anfechtungen gegenüber, welche die Möglichkeit und Statthaftigkeit eines) psychischen Maßes überhaupt nicht nur seitens Elsas’ sondern auch vielfach sonst philosophischerseits erfahren hat, die. Principien eines solchen Maßes einmal ohne Formelaufwand, hiermit leichter und allgemeiner fasslich, als in meinen früheren Schriften darzustellen, in welcher Hinsicht sie ein selbständiges Interesse in Anspruch nehmen kann, dabei aber auch manche fun¬ damentale Punkte der psychischen Maßlehre, in Betreff deren meine Ansichten mit denen anderer Autoren, namentlich auch von Köhler, in Conflict kommen, einer neuen Erörterung zu unterziehen, was gestatten wird, durch Eückweis darauf die Erörterungen unter III ahzukürzen. — Die Titel der Schrift von Elsas und der Abhandlung von Köhler stehen den darauf bezüglichen Discussionen unter I und HI voran. Wundt, Philos. Studien. IV. ii