542 Ernst Tischer. Ueber die Unterscheidung von Schallstärken. werth 146; denn Herrn Dr. Wolf’s sämmtliche -ß^y-Werthe der reinen iJM(2)-Versuche geben den Mittelwerth Ru[2)=\47. a I Zur ferneren Prüfung dieser Thatsachen habe ich noch am 30 .> und 31. III. 1882 mit den Herren Riedel, C. Wolf und Merkel einige Versuchsreihen unmittelbar hintereinander nach der Anord¬ nung R R'u Rw R"v R R’u Rw R"u R R’u Rw R"u R ausgefuhrt und im allgemeinen gefunden, dass jedes R"u größer war als die zu¬ nächst vorangegangenen und nachfolgenden R!u. Beispielsweise seien folgende Zahlen mitgetheilt : R R’a Rw R"u R R’u Rw R"u R R’u Rw R"u R bei RI. 134 186 360 202 119 160 361 208 112 — — — — C. Wf. 107 207 307 273 105 209 271 252 111 — — — — Ml. 114 150 313 1 78 107 130 332 154 99 139 311 159 98. Es muss aber hierbei erwähnt werden, dass bei diesen Versuchen die Reagirenden von dem Zwecke derselben und dem gegenseitigen Verhalten von R'u und R"u keine Kenntniss hatten und haben durften. Denn jeder Reagirende war bestrebt, regelmäßige und unter einander constante Zeiten zu liefern. Wusste er von dem abweichen¬ den Verhalten von R’u und R"u von einander, so wurde es ihm nicht schwer, künftighin unmittelbar nach den .ß^-Reactionen seine Auf¬ merksamkeit von neuem zu sammeln, sie lediglich der Unterscheidung zuzuwenden und so eine Vergrößerung von R"u zu vermeiden. Dies mag wohl auch der Grund sein, weshalb bei Tt. und mir, die wir die Resultate unserer Versuche von Reihe zu Reihe selbst aufzeichneten und mit Interesse verfolgten, eine solche Verlängerung nicht zu Stande gekommen ist.