14 steigt, als der Verbrauch, und dass die Arbeitsgelegen¬ heit vermindert wird, weil die bisherige Handarbeit, welche für die gleiche Arbeitsleistung weit grössere Arbeitermengen beschäftigte, im Ringen mit der Arbeit der Specialmaschine zum Erliegen kommt. Aehnliche Erscheinungen treten bei der Produktion der Ernährungs¬ stoffe auf. Die billigen Verkehrsmittel führen den alten Kulturländern in Massen die Bodenerzeugnisse ferner, noch wenig bewohnter Gegenden zu, deren jungfräulicher Boden noch keiner künstlichen Befruch¬ tung bedarf, in denen aber der Mangel an Arbeits¬ kräften die mechanischen Bearbeitungsmethoden gezeitigt hat. Auf diese Weise werden aber Preise herbeigeführt, bei denen unsere alte Bodenkultumiethode mit Hand¬ arbeit nicht bestehen kann. Zwar bietet die natur¬ wissenschaftliche Technik die Mittel dar, durch voll¬ ständigen Ersatz der verbrauchten Bodenstoffe und rationellere Bearbeitungsmethoden diese Nachtheile aus¬ zugleichen ; es hält aber unendlich schwer, altgewohnte, aber unhaltbar gewordene Verhältnisse und Methoden durch bessere zu ersetzen. Es mehren sich daher die Klagen über das allgemeine Sinken der Preise und über Mangel an Arbeitsgelegenheit, und es werden sehr bedenkliche Theorien aufgestellt, um durch Ab¬ sperrung der einzelnen Länder gegen die anderen und durch gewaltsame Beschränkung der Produktion die empfundenen Uebelstände zu bessern. Die Anhänger derartiger Theorien gehen sogar vielfach so weit, der