3Ô2 Stxiîit innerer Stoß fein, ben ß<h ber ©etß gibt, um an einer ?ogtf ober Sacral angufangen, btefer tffc bereite ein 2Cnfaffen beé ÏQtrffichen, in SKaurn unb Seit 2fuègebehnten, hörbaren unb Sichtbarem 2Benn ber Äünßfer benft: birn, barn, bim, barn, fo iß ba£ fdjon „©erüße", rnenn er bier geizige — mie foi! t<h benn fagen: 3ftué, SDîoren, Supfe — bénît, fo iß baè ein Üîic^tè, ein Anfang gu altem SOfogfichen, ober er ßeeft fdjon im 3eit* unb 2ffgentmaß ber SDhtßf unb ber ^3oefte; menn er bann Sinie unb fläche benft, fd)on in ber spfaßif mit bem 3ubet)br bon Äörperbilb, baè ber ^ormaltèmuè afè bloßen Präger bon außen hhtgunimmt; berfuchen mir eè etma bamit, baß mtr uné borßelfen, er trappe biermal mit bem ^uß ober pfeife biermal, ach, fo iß e£ fd)on 2fnfa§ gum £ang, ober gur SOhtßf, eè iß fchon „©erüße". ©telß fa hoch bei bem ©a£e bon ben gmei spunftpaaren, „boraué* gefegt, baß ße berglei<hbar ßnb", unb iß babei auf § 69 bermiefen, mo gefagt iß, baß homogene ©toffteife im ©d)önen berbunben fein mäßen. SBie ßeht eè nun? 2Bo baè ©erüße, ba hat baè Schöne bereite eine ihm frembe Beigabe, mo noch nicht, ba iß eè — 9Ud)t3. Unb bieè iß eure îehre! ®a$ iß beè spubefê Äern! £)er reine Sîihtfièmuè iß e$! Unb biefe im Ungleichen bergletchbaren gmei Çaare bon fünften, bie 9tt<ht£ ßnb, ße ßnb nun befeett, I e b e n b i g , bom © e t ß e ber Harmonie erfüllt, bie ß<h ßegreich bur(hringt! $a£ iß ße bann, jene Spannung, Sßechfelbelebung, SÖBed^felh^bung febenbtger Äräfte, pfpehifcher $orßelfungen ! ®a$ iß eè, maé mit 2(uébrüdfen ber 33egetßerung berherrli^t rnirb ! SÄit Drbnungen, bie gegenüber bem borgeßettten Sntjalt ber ®irfli(hfeit nichts, bie rein formal ßnb, befchäftigt ßch auch bie Sogtf, aber ße berlangt für bie ^erhaltniße, bie ße afê berßanbe^gemaß, für bie SOUßberhäftniße, bie ße aU berßanbe^mibrig begrünbet, fein @efühl ber ?uß unb ber Unluß; m o h er benn ber „3ufa|" in ber 50etradE)tung ber Drbnungen, me(d)e baè ©d^one, bie spha*ttaße fdf)afft, menn nid)t aué ber ^reube ber geißerfüttten ©innlirf>feit am Sebenèbtlbe, baè bon biefen Drbnungen burd)brungen iß? SD?tt Drb* nungen, bie gegenüber ber Realität noch nichts ßnb, na^ benen ßch aHeè meßen unb gaf)len faßt unb bie baher in ihrer abßraften Hü* gemeinheit auch noch ein 0Ud)t£ ßnb, befchäftigt ßd) bie ^atbematif, aber ße berlangt nicht Suß, nicht Unfuß beê Üîerbeé unb ber ©eefe. 2)ie formafißif^e Äßhetif t f t STOathematißerung beè Schönen, hat eé