299 bie ÎCugenforper erfcbeinen bem 3(uge wr ber Verglc&bting tnit ihren SagoorgeÄungen aB Slacken, gleichotel ob auf ber disant felbg ober außerhalb be§ 2tuge§, fo würbe ihre burdh ben Sagfinn geoffenbarte gereometrifche 2Cnorb* nung nid^t im ©taube fe^n, jene ©efichBerfcheinung umgu* fchaffen, ba beu angeführten ^Beobachtungen zufolge int ßolIifionSfalle betber ©inné ba§ ©etag in ben $intergrunb tritt 2Cber ber ©chlug oon ber gachenhaften 2fu3behnung ber 9te|haut auf ihre Ungulanglichfeit gur Vermittelung gereometrifcher Vorgellungen ig nicht weniger irrig, aB wollte man barau§, bag bie Vola ber $anb hoch immer nur eine Stäche bitbet, bewetfen, fie fonne auch nur glas chen gur SSaganfchauung bringen* SBir I;aben früher bars gethan, bag ba3 urfprüngltche fubjectioe Moment für bie 2tnfchauung ber $£iefe, im £agen wie im ©eben etn xm& fulareS ig, unb bag lehtereê bie Sfteprafentation forderlicher ©egalten nadh ber gleichen SDietbobe bewerfgelligt, wie ergereS. Unb wenn e§ wahr ig, bag ber ©eftchBgnn nicht oermag ein planimetrifcheS S5ilb nach allen brei Eimens fionon be§ $aunB gu entwicfctU/ wie erflart geh aBbann bie SHugon ber ^Perfpectiomalerei? £>er Srrthum jener $Ph#fer beruht in einer gu hoch gegellten 2fngcht oon ber Vebeufung beê üTtekbäutbitbcS, inbem ge eine ber dhbgfchen Vebtngungen be£ ©ebacteS bem ©eben felbg gleichfe^en* ©in britter Umganb, welcher ber ^ppotbefe, bag ba§ ©chauen beê Objecté auger bem 2tuge burch ^Belehrung be$> Saggnneê gu ©taube femme, groges? ©ewicht gu geben fcheint, ig biefer, bag ber SDtenfch im 2eben bie burch ben ©eftchtêgnn oeranlagten irrigen Vorgellungen mit «gmlfe beè ©etageè, weld^eè un§ bte wahre ©egalt unb Sage ber ©egenganbe fennen lehrt, gu berichtigen pgegt 2Bir hüben