32 \ Daê ©wicht iff feineêwegeê ©egenffanb beê SSaffenê/ fonbern be§ SKuêfelfinneS, nämlich beê35ermogen§,un§ ber SBerhaltniffe tmb ©rabe unferer 9ttuêfefthdtigfeit bewußt 511 werben, tnbem hier festere zur 2Cufredbt^aïtung ober $ebung einer Sföaffe ber ©chwerfraft entgegenwirft* 2Cucb bie £em* peratur gehört nicht auSfdhließtidh oor baê gorum beê ftnneê, wir erfahren fie burdh baê ©emeingefûhl be$ gan* gen $nutgebilbeS, unb zwar am lebhafteffen an ben mit einer feinen ©pibermtë überzogenen ©teilen, fo baß baS Safforgan Faurn einen Vorzug in ber Sntenfitat ber 3B&* meempftnbung zu gewähren ffheint. Swar iff auch baô ©e* fübl beê SBiberffanbeê allgemein über bie $aut oerbreitet, allein eê wirb hoch ungleich bestimmter unb lebhafter, afô an trgenb einer anberen ©telle, burch bie gtngerfpiêen per* cipirt, in benen ber tUiero, zum SBarzengewebc entwicfelt, ein hobereê unb feiner reagtrenbeS fenfitioeê Men beffht; auch eignen fich bie oberen ©rtremitdten oermoge ber man* nigfachen SSeweglidhFeit ihrer ©lieber am beffen zur SBeffim* mung ber ©rabe beë SBiberffanbeê* Der ©toff ber ©e* ftdbtêempftnbung aber, bie garbe, wirb burdh feinen anberen ©inn oorgejMt, unb nirgenb afê im 2fuge finben wir auch nur bie entferntere Xnbeutunjj ber Sichtenergie* 2ttfo: baê Abject ber ©efichBempftnbung iff ein burchauê neueê, ba3 beê SafffinneS ein fchon anberweitig, aber minber oolfe fommen erfannteê. ©in anberer nidht minber wichtiger Vorzug beé> ©e* fichtê beffeht in ber größeren Sltannigfaltigfeit ber ©rnpfin* bungen* Die Differenzen ber Sichtenergie erffheinen zundcbff qualitatio alê Urfarben, welche burdh unzdbligeSDtifcbungèoers hdltniffe ffd> zu unenbticher gûlle entwicfeln, unb jebe biefer Qualitäten iff abermaB unenblich in ben quantitativen 2(bffufungen ihrer £>elligfeit* ^ur fubjectio, burdh bie ©ranze 1