344 « (Aue dem psychologischen Institut in Göttingen.) Ein Beitrag über die sogenannten Vergleichungen übermerklicher Empfindungsunterschiede. Von Jos. FBÖBE8 S. J. (Schlafe.) Zweiter Teil. Versuche mit Heiilgtetteii. § 6. Wiederholung der ÀMENTschen Versuche. Um mich kurz fassen zu können, setze ich, die Kenntnis von Aments Untersuchung (Philos. Stud. 16) voraus. Es handelt sich darum,, aus einer grofsen .Anzahl verschieden heller grauer Papiere eine Stufenreihe von der Art herzustellen, dafs je 2 in dieser Reihe aufeinander folgende Papiere sich soeben durch ihre Helligkeit voneinander unterscheiden („Methode der eben¬ merklichen Unterschiede“ nach Aments Bezeichnung), ferner zu dem hellsten und dunkelsten Glied der Reihe aus den übrigen ein Papier R von mittlerer Helligkeit ausfindig zu machen, welches genau in der Mitte der Grenzreize zu liegen scheint („Methode der übermerklichen Unterschiede“). Die Frage ist dann, ob dieses R gleich ist dem der Zahl nach mittelsten Glied M der zuerst konstruierten Reihe. Als Material der Versuche diente mir eine Skala von 90 grauen Papieren, von einem ziemlich tiefen Schwarz übergehend zu einem hellen Grau (Papiere von Glocke in Würzburg). Durch Vorversuche wurde festgestellt, dafs die dunkelsten Papiere in der Tat sehr kleine Abstände besafsen, so dafs