134 unb ba3 Söort in biefem ginne genommen, ïann bie SDefU nitton fo überfe^t merben: ba3 gdj)öne ift ein auf einen einzelnen finnenfälligen ©egenftanb gemorfeneê 23ilb ber fonft nid^t anfd;aulid()en, nid;t finnenfälligen, fonbern nur im Denïen ju faffenben SBelttmrmonie. £ilft man ber 2BoIffif<|en Definition: baê gd;öne ift ein 2lnfd;ein ber SSottfommen^eit, auê ben Sücitteln ber mobernen ^ilofopfyie freunblic^ nad;, fo befagt fie baffelbe unb empfiehlt fid) gar nid^t übel. 3n §.53 fage i$: baê gcfmne ïann nunmehr beftimmt merben al3 eine SSorauêna^me beê oollïommenen Sebent ober be£ fyöd^ften ©utê bur$ einen gemein. Dfyut man mir nur ben ïleinen ©efallen, baê „SSorauê" nid;t grob geitlicfy gu oer= fielen unb übrigen^ ben 3^î^nimen^ang gu lefen, fo ï;offe xà), ba§ man felbft mit biefer 33eftimmung fi<$ oerfol;nen ïann. Etmaê entmideïter erfd^einen bie gu ©ntnb liegenben begriffe in ber Definition non ïtofenïraug (Steft^etiï beè ^âfc lichen g. 11): ba3 gcfyone ift bie Qbee, mie fie im Elemente be3 ginnlid)en aU bie freie ©eftaltung einer fyarmonifcf)en Dotaïitât fid) auêmirït. ,,§rei": barin fafrt fid) ber Segriff ber gelbftânbigïeit beê inbioibueHen Sebenê mit bem begriffe ber 3^fdHigïeit gufammen, auf ber fie rufyt, mit ber fie fid) ftetê oerfcfylingt unb bie fie ftetê verarbeitet. E3 fd&eint gmecf- mäfiig, biefe Seftimmung in bie Definition aufgunefymen, allein man ïann audE) einmenben, fie ïlinge gu etl;ifd; unb eê märe ba^er beffer, einfach ben begriff ber Snbioibualitât bafürgu fe§en. Dann mag man etma fagen: baê g$one ift ba3 gd;einbilb eineê Snbioibuumê, baê in fyarmonifdtjer gorrn einen beftimmten £ebenêgel;alt eigent^ümlid; unb oollïommen beranf^aulic^t, baburdÇ) bie 33orfteHung ber harmonie be£