§• 638. Ï22 Welchen Antheil an der Affimilation aller abfor- birenden Säfte das Saugaderfyftem habe, ill bereits (§. 626.) gefagt worden J hier handelt nchs von der A/fimiladon der durch den Mund aufgenommeasn Nahrungsmittel, und diefe hat zwey Abtheilungen : die erfte geht in dem Munde, dem Magen, und den Gedärmen vor, und heifst die Milchkochung Çehyh- ficatin) ; die andere gefchieht in dem Biutaderfyftem, und heifst die Blutkochung ( fanguißc-atio;. Die er¬ fte hat wieder mehr Abtheilungen : nämlich von dem Hunger und Dürft, Speife und Trank, Kauen und Verfehl ucken ; von der Verdauung, Verrichtung des Netzes, der Magendrüfe, der Milz, der Leb: ; d Gedärme, dann die Eitifangung der Miîchgefu.se . ■-! die Ausleerung des Kothes, welche ich auch in the- fer Ordnung abhandeln werde. LXIV. Hunger und Dürft. §♦ 639* Um den Verluft unferes Körpers nnch u'f- nifs zu erfetzen, kommt es hanptfachhch d . u, dafs der Erfatz zur gehörigen Zeit, und v. derlichen Mafse gefchehe, damit du* r ,u.;r ’der durch Ueberflufs überladen werde, noch " gel darbe. Weil aber fovoa- der M die übrigen Thiere, mit ihrer inneren Eien:1 . -übe-