Physikalisch-technische Werkstätten Meiser & Mertig-, Dresden. 19 geht. Nun verbinden wir einen beliebigen Punkt der einen Zuleitung zum Galvanometer mit einem beliebigen Punkte der anderen Zuleitung. Jetzt verbinden wir einen beliebigen Punkt dieses Verbindungsstückes mit der noch freien Elektrode unseres Elements und beobachten dabei das Galvanometer. 111. Wir behalten das Leitungssystem der vorigen Aufgabe, schalten aber jetzt das Galvanometer vergleichend an verschiedenen Stellen ein und wechseln die Stromrichtungen. 112. Wir nehmen zwei Elemente und verbinden das Zink, mit der Kohle,. Das Zink2 verbinden wir mit einer Galvanometerklemme, die Kohle-! ebenso das Zinki verbinden wir mit der anderen Galvanometerklemrae und beobachten den Nadelausschlag bei Unterbrechung bestimmter Ver¬ bindungsdrähte. 113. Wir nehmen zwei Elemente und verbinden das Zinki mit dem Zink,. Die Kohle!, ebenso das Zink2 verbinden wir mit einer Galvanometer¬ klemme und die Kohle2 mit der anderen Galvanometerklemme und beob¬ achten den Galvanometerausschlag. (Durch Zeichnung ist die Zusammen¬ stellung übersichtlich zu machen.) Während der Beobachtung sind be¬ stimmte Leitungen zu unterbrechen. 114. Wir verbinden die ungleichnamigen Elektroden zweier Elemente; ver¬ binden dann die Elektroden des einen Elements mit dem Galvanometer und die Elektroden des anderen Elements durch eine direkte Leitung. Wir beobachten das Galvanometer, wenn wir bestimmte Leitungsstücke erwärmen. 115. Wir breiten einen Bogen Stanniol oder eine sonstige leitende Fläche auf dem Experimentirtisch aus und verbinden zwei gegenüberliegende Ecken mit eiuem constanten galvanischen Element. Ausserhalb dieses Strom¬ kreises stellen wir das Galvanometer auf und befestigen an die beiden freien Enden der Zuleitungen je eine Klemme. Wenn wir jetzt auf zwei beliebige Punkte der Stanniolfläche je eine dieser Klemmen fest aufdrücken, werden wir am Galvanometer einen Ausschlag beobachten. Es sollen auf diese Weise in geordneter Reihenfolge die wichtigsten Punktpaare mit dem Galvanometer verbunden und die Stärke und Rich¬ tung des Stromes beobachtet werden. Die Ergebnisse der Beobachtung sind in geeigneter Weise aufzuzeichnen. 110. Wir verbinden zwei anliegende Ecken der Stannioifiäche mit den Elek¬ troden eines constanten galvanischen Elements und verfahren wie in der vorigen Aufgabe. 117. Wir verbinden eine Ecke und die Mitte der Stanniolfläche mit den Elek¬ troden eines constanten galvanischen Elements und verfahren wie früher. 118. Wir verbinden eine Ecke und die Mitte einer anstossenden Seite mit den Elektroden eines constanten galvanischen Elements und verfahren wie früher. 119. Wir verbinden zwei gleich weit vom Mittelpunkt der Stanniolfläche ge¬ legene Punkte mit den Elektroden eines constanten galvanischen Ele¬ ments und verfahren wie früher. 120. Es sind zwei Punkte der Stanniolfläche mit den Elektroden eines Ele¬ ments und zwei Punkte mit den Elektroden eines anderen Elements zu verbinden und im Uebrigen wie früher zu beobachten. 2* Physikalisch-technische Werkstätten Meiser & Mertig;, Dresden.