39 Holzminden in Whstphalen (Deutsches Reich), Salamandra macu¬ losa f. typica: Rudolf Henzs, Wien, XVII., Blumengasse 53, un¬ garische Wasserfrösche und Blutegel: L. Silagyi, physiologisches Institut Debrecen (Ungarn), adriatische Seetiere: Suringar & Co., Trieste (Italien). Neben den Händlern sind öfters auch zoolo¬ gische Gärten und Liebhaber als Verkäufer und namentlich im Tausche von Tieren tätig. Zum Verkehre der letzteren unter¬ einander dienen die Zeitschriften für Entomologie, Aquarien- und Terrarienkunde, welche entsprechende Inserate führen und auf¬ nehmen. Für Rassetiere besuche man auch Ausstellungen. Fisch¬ brut kann aus den Frischbrutanstalten, deren es fast in jedem Lande gibt, bezogen werden (Versand s. unten 3), Anzeigen in den Fischereizeitschriften. Krebse und Schnecken sind lebend in größeren Fischhandlungen zu haben. Um Seidenspinner oder Bienen wende man sich an die Seidenzucht- und Imkerstationen (Hirsch, Index biol. S. 530, 531) oder Vereine, um schädliche Insekten und Para¬ siten an die Institute für Schädlingsbekämpfung (Hase inPéterfi 1928, II, 265). Bei den geringen Mitteln, welche meist nur für biologische Versuche zur Verfügung stehen, wird der Preis der Tiere eine Rolle bei der Auswahl spielen. Gewöhnlich ist es außer¬ dem wichtiger, viele Versuchsobjekte als wenige besonders schöne zu bekommen. Um so mehr wird auf Hintanhaltung von Kosten¬ verschwenden zu sehen sein. Beim Ankäufe ist die Gesundheit der Objekte zu prüfen, bei Versand eine gewisse Haftung des Verkäufers zu vereinbaren. Es ist bei kleinen Tieren gebräuchlich, daß entweder einige Stücke über die bestellte Zahl als Ersatz für die auf der Reise zu gewärtigenden Verluste mitgesandt oder bei Faktureneinhebung ein Abstrich für die totangekommenen gestattet wird. Beschädigte oder infolge Temperatureinwirkung verdorbene • • Transporte weise man gleich ohne Übernahme von der Post oder Bahn zurück. Befinden sich an einem Orte Fänger, welche mit dem Ein¬ sammeln lebenden Materials für wissenschaftliche Zwecke vertraut sind, so kann man mit Aufwand gleicher Geldmittel in den Besitz um¬ fangreicherer Menge gelangen. Die Namen solcher Fänger pflegen in den medizinischen und naturwissenschaftlichen Instituten der Hock- schulen oder in denVereinen für Entomologie, Terrarien und Aqua¬ rienkunde bekannt zu sein. Mehrfach fangen oder züchten Instituts¬ laboranten namentlich die kleinen Nager zu Verkaufszwecken. Auf Märkten und in Schlachthäusern ist auch manches erhältlich, in letz¬ teren an bestimmten Tagen die Eingeweidewürmer der Schlachttiere. é