TAFEL XV. Vitalität. Schemata zur Wachstumsprogression bei verschiedenen Tiertypen. 1. Hormosina normanni, Foraminifere, die stets nur die letztgebildete Kammer bewohnt und deren mittlere Zunahme von Kammer zu Kammer 2 beträgt (nach ßhumbler 1913). 2. Schließmundschnecke, Clausilia laminata, als Beispiel der Zunahme der Windungshöhen mit dem mittleren Quotienten T26, also der Massenver¬ doppelung (nach Petersen 1921). 3. Vier aufeinanderfolgende Stadien des Muschelkrebschens Conchoecia rotundata $, a)—d), wobei die ersten 3 Stadien ohne nennenswerte Ab¬ weichung von proportionalem Wachstum einen mittleren Quotienten von 1*26 zeigen, die letzten zwei, 3c) und 3d), aber in der Länge 1*39 wegen Formveränderung (nach Fowler 1909 zu Przibram 1923). 4. Haut der ägyptischen Gottesanbeterin mit schematischer Darstellung der Zunahme der Mitteltibia und des Halsschildes von Häutung zu Häutung a)—d). Die punktierte Linie gibt an, wie das Halsschild sich verhalten müßte, wenn ein streng proportionales Wachstum aller Teile stattfände (nach Przibram 1917). 5. Schema der Zellenverdoppelung in der Epidermis der Gottesanbeterin, Sphodromantis bioculata, von Häutung zu Häutung, auf Grund der auf gleich großer Strecke gefundenen Kernanzahl (nach Sztern 1917). 6. Beispiel „heterogonen“ Wachstums am Ohrwurme, Forficula auricularia: a) Kurzzangiges Männchen, var. „brachylabia“ ; b) langzangiges Männchen, var. „makrolabia“. Punktierte Linie gibt in ihrem Schnittpunkte mit der langen Zange an, wie groß diese wäre, wenn sie im Verhältnisse zur Gesamtgröße nur ebenso zugenommen hätte, als die kleine von a) (nach Bateson 1894 zu Huxley 1924, Przibram 1928 u. a.). 7. Schema der Spaltungsvorgänge der Sammelröhren in der menschlichen Niere, Beispiel der sich fortgesetzt durch Zweiteilung vermehrenden Histo- systeme (nach Heidenhain 1923). 8. Diagramm zur Erläuterung der Erreichung einer „Schwelle“ Z>2 für den Eintritt einer bestimmten Erscheinung, wenn zwei Prozesse zu verschie¬ denen Zeiten einsetzen, Do, Fo mit verschiedener relativer Geschwindigkeit verlaufen, DoM rascher, DoB langsamer. Beispiel: Z>2 Grenze der Äqui- potenz, darüber Mosaikentwicklung, daher geben die Eier von Formen mit relativ schneller Differenzierung DoM schon vor Einsetzen der Furchung Mosaik, jene mit langsamer DoB erst später (etwa vom 2-Zellen- stadium angenommen) (nach P. Weiß 1926).