73 Tabelle III. Erster Schall: Fallhöhe 10 cm Linke Armbewegung : 20 cm Zweiter Schall Rechte Armbewegung Fallhöhe 10 cm 23,8 cm M. V. 1,2 cm 15 » 26,8 „ „ 3,1 „ 20 „ 32,8 * „ 4,1 „ 25 „ 38,4 „ „ 5,7 „ 30 „ 45,3 „ „ 4,7 „ 35 , 50,4 „ „ 5,8 * 40 „ 56,6 „ „ 5,1 * 45 „ 59,6 , , 3,0 „ 50 , 61,3 * 4.5 „ Es ergibt sich somit bei allen drei Sinnesgebieten eine ausnahmslose stetige Zunahme der entsprechen¬ den Armbewegung bei zunehmender Reizstärke, ob¬ gleich die Reize regellos zwischen schwachen, mitt¬ leren und starken fortwährend wechselten. Es dürfte daher unmöglich sein zu behaupten, dass diese Reihen Pro¬ dukt des Zufalls wären. Wenn die gebotenen Reize stetig an Stärke zugenommen hätten, erst alle Versuche mit 50 g, dann alle mit 100 g angestellt wären u. s. w., so könnte man auch einwenden, dass die Zunahme der entsprechenden Arm¬ bewegungen durch Reflexion entstanden sei, mit wachsendem Reiz also absichtlich immer grössere Bewegungen gemacht worden seien. Von alledem kann aber nicht die Rede sein. Ein Auswendigbehalten der dreissig Reize war ausgeschlossen, durch die zahlreichen Konstrastwirkungen wäre ein bestimmtes zahlenmässiges Grössenurteil beim Gewicht erschwert, bei Schall und Licht wegen mangelnder Uebung mir unmöglich gewesen und überdies hemmte ich absichtlich jedes auf¬ tauchende absolute Grössenurteil, gab mich vielmehr völlig dem unmittelbaren Sinneseindruck des EmpfindungsVerhält¬ nisses hin; andererseits folgten sich nun die Reize in plan¬ losem Durcheinander: unbestreitbar muss somit in dem, aus den Durchschnittszahlen sich ausnahmslos ergebenden stetigen