74 Plutarch über die Musik. pander hielt. Poll. 4, 64 acpocXXovrai ôè oi xal ànô&srov nqooTi&èvreg avio> xal oxowitiwa- ovtoi yàq avfoytixoi. Der vôfiog Tqi/xeqrjg enthielt nach pag. 8,-4 einen Wechsel dreier Tonarten, von denen zwei (die Phrygische und Lydische) zur Zeit des Klonas üblich waren; daher haben die¬ jenigen Recht, welche diesen Nomos dem späteren Sakades vindiciren. 3. Krjnlcüv. Dieser Nomos war kein aulodischer, sondern ein kitha- rodischer, so^ genannt nach dem gleichnamigen Schüler Terpanders. Sechs Zeilen weiter wird er in unserer Stelle (pag. 4, 24) auch richtig als ein Nomos der Terpandrischen Kitharodik aufgeführt. Das Original kann eben deshalb den Nomos Kepion nicht auch unter die Nomoi des Klonas gestellt haben. Für das Versehen ist nur der Epitomator Plutarch verantwortlieh zu machen, wenn es nicht gar etwa den librarii des Plutarchischen Dialoges zur Last zu legen ist. Pag. 4, 2t. Oî ôè Ttjç xi/&aqoiôiag vôfioi nqôxeqov noXXàj xqôvm t(ùv avXmôixav xaTemà&rioav ènl Teqnâvôqov\. Dies ist ein Widerspruch mit dem, was wir im Fortgange der Heraklidischen Darstellung lesen, pag. 5, 15 KXovag ... o oXlyw virteqov Tsqnavöqov yevo/xevog. Das eine Mal lebte Klonas lange Zeit, das andere Mal kurze Zeit nach Terpander. Nach dem Vorausgehenden macht dieser Widerspruch nicht viel Schwie¬ rigkeit. Wo es bei Heraklides oXlyw heisst, da redet Heraklides nicht selber, sondern führt die Worte des Glaukus an. Wo er noXXw sagt, da redet er in eigenem Namen oder im Namen der aUoi tiveg tg>v (jvyyçacpéav (vgl. pag. 5, 18). Pag. 4, 23 ßoicoTiov tLvct xai alohov]. Die Aufzählung der Nomoi der Terpandrischen Kitharodik ist bei Plutarch unvollständig. Das Original wird sie vollständig aufgezählt haben, in der Weise wie bei Poll. 4, 65 vo(j,ot ôè oî Teçnavôçov anô fuèv xœv'ê&vcov o&ev r\v uîohog xaî ßoKoriog, arto ôè fjv&fMav ôç&iog xctl rçoxoiïoç, anô ôè xçoncov otjvg xai rerçaoj- ôioç, anô ôè avrov xaî xov êçojfxévov Teçnâvôçstog xalKanicov und in der hier¬ mit in allem Wesentlichen übereinstimmenden Stelle bei Suid. s. v. vö(xog, vgl. Suid. s. v. oq&iov vofxov xal rçoxoûov. Hesych. s. v. oq&lov vöfxov. Pag. 5, 8 Tovg nqüxovg noirjaavrag avXrjTLxyv = pag. 5, 14 oî tcov avhjTixwv noirfca'i\. Wer unter diesen alten Musikern zu verstehen ist, wird von Glaukus an dieser Stelle nicht gesagt, — er hatte schon an einer früheren Stelle seines Buches davon gesprochen, aus welcher Heraklides bei seiner weiterhin folgenden Darstellung der auletischen Nomos-Musik Einiges mittheilt. Da Plutarch an dieser. Stelle seines Originals nicht ohne Grund eine nähere Angabe, wer unter der nqmoi noirjcravTsg xrjv avh]xixr\v zu verstehen sei, so setzt er in der schon oben