156 a h Cj dx e, fx g, a2 unter bem tarnen ber leolifchen Tonart als ®runbïage melo* biffer unb ^armontfc^er (Sombofitton im Gebrauch. Unter biefen fedjs Tonleitern toar nur eine, nämlich bie ztoeite blûgalifc^e, mit unferer C dur-tonleiter im Sefentüchen itBereinftimmenb, toâhrenb bie Torifche, sI>îi£oltybifche unb 5ïeolifche Tonart unferer ïïftolltom ïeiter infofern gleiten, aïs fie bie Heine Terz beS ©runbtoneS ent¬ halten, Ter $hrh8We unb Stybifche ^irchenton ha^en keinerlei Sehnlich!eit mit unferen heutigen Tonleitern. Iber aud) jene C dur-tonleiter toar nicht, toie unfere heutige auf bie (Srfenntniß aller einfachen h^tmonifchen Berhältniffe ge* grünbet, fonbern es toaren bie ^nterballe noch ganz nach ber in ber griechifchen Biufif gebräuchlichen Seife abgetheilt. Çucfbalb (840 — 930), einer ber älteften Schriftfteller über d^riftlid^e JUrchen* mufif, beren Schriften toir noch beft^en, toenbet zur Bezeichnung ber Töne noch bie S. 147 angegebenen griechifchen tarnen an, unb bie 51rt feiner $lbtheilung beS SJJtonochorbeS führt zu folgenben Sdjtoingungsoerhältniffen unb ^nterballen : cdefgahcj Snteroaüe %tr bie Tuinte unb Duarte finb rein, bie Terze, Se^te unb Septime aber fämmtlich Zu groß. Tie Tonleiter ift behanbelt toie Ztoei getrennte griechifche Tetrachorbe nach ber biatonifchen Tom folge; es folgen ftch sunächft ztoei ganze Töne unb bie folgenbe (Stufe nimmt ben 9?eft beS TetradjorbeS ober DuarteninteroalleS ein. UebrigenS toar als Duarte bon f, alfo mit ber SdjtoingungS* Zahl x9s no<h ber Ton b ztoifchen a unb h in jene Tonleiter ein* gefd;oben, bie bis in’S-16. Qahrhunbert, alfo noch toährenb ber höchften Blüthe beS nieberlänbifd)en (SontrapunïteS, im (Gebrauche blieb unb erft bann burd; bie Scale cdefgabhcj 4 n 5 4 3 5 16 15 O 1|ï32 3 9S^ oerbrängt tourbe, toelche bie ©rlenntniß fämmtlicher einfacher hur* monifhen Berhältniffe Oerräth unb womit zugleich bie Dctaoen für immer bie griechifche Tetrachorbeintheilung, toeldje bis bahin in ber