[Char.-Ann. 673] Über Variations- und Unterbrechungstöne usiv. 101 Grundtones im einzelnen Falle auf Rechnung seiner objektiven und wieviel auf Rechnung seiner subjektiven Quote kommt, wird sich schwerlich genau bestimmen lassen, aber selbst bei erheblichem Überwiegen der letzteren dürfte zu ihrer Erklärung stets eine hinreichend grofse Zahl von Teiltonpaaren, die den Grundton als Differenzton liefern, vorhanden und daher die Zu¬ hilfenahme eines hypothetischen Unterbrechungstones sui generis durchaus überflüssig sein. Somit kommen wir denn, das Vorstehende zusammenfassend, zu dem Resultate, dafs überhaupt nirgendwo auf dem Gebiete der sekundären Klangerscheinungen ein akzeptabler, geschweige denn zwingender Grund vorliegt, die Existenz derartiger „Unter¬ brechungstöne“ zu behaupten. Es wäre darum auch empfehlens¬ wert, diese Bezeichnung aus der akustischen Nomenklatur gänz¬ lich auszumerzen.