TontaMlen. Von C. Stumpf und K. L. Schaefer. I. Zweck und Einrichtung der Tabellen. (C. Stumpf.) 1. Auswahl der absoluten Tonhöhen und der Tonstufen. Die folgenden Tabellen von Schwingungszahlen sind aus den praktischen Bedürfnissen bei akustischen Studien hervor¬ gegangen. Was in physikalischen Lehrbüchern an Tabellen dieser Art vorliegt, reicht für solche Bedürfnisse bei Weitem nicht aus. Die Tafeln Peeyer’s in seinen „Akustischen Unter¬ suchungen“ 1879 werden \7iele, wie wir selbst, oft mit Vortheil benützt haben. Aber auch sie enthalten z. B. nicht die tempe- rirte Stimmung und nicht die gegenwärtige Normalstimmung (a1 = 435). Nebenbei sind sie nicht ganz fehlerfrei, die Zahlen für ces8 und seine höheren Octaven sind in der ersten Tafel unrichtig. Die Tabellen H. Riemann’s in seinem Musiklexikon (Art. „Tonbestimmung“) geben nur die Verhältnisse, nicht die absoluten Schwingungszahlen, die ersteren allerdings in viel mehr Variationen, als hier aufgenommen sind, so dafs auch noch beispielsweise vier verschiedene Reses. ebensoviele Deses u. s. f. Vorkommen. Die gegenwärtigen Tabellen sind nach dem Vor¬ bild der PEEYEß’schen, aber nach erweitertem Plan und mit gröfserer Genauigkeit durchgeführt. Wir hielten zehn Octaven für genügend; noch höhere sind in den seltenen Bedarfsfällen leicht aus den gegebenen abzu¬ leiten.