li<'<ilmi-làtiinui'ii Uber i'in- und zweiohriges Horen. !»5 Neuerdings hat Halverson die Änderung des ..Volums" mit der Zeit¬ verschiebung untersucht1). Er fand von d 0 bis d = etwa 11 ein einen steilen Abfall, dann bei größeren d's bis A/2 wieder eine allmähliche Zunahme des scheinbaren Volums. Dieser Anstieg setzte noch nicht bei d = 11 ein, sondern erst später, bei einem der drei Beobachter (B.) fast genau bei d — 21. Der Verlauf der Kurve und besonders ihr Zerfall in zwei getrennte Aste läßt vermuten, daß die Urteilshinsieht nicht ein¬ heitlich gewesen sei: es sieht so aus, als wäre erst die abnehmende Dichte der beidohrigen Erscheinung, dann — im Überwinkelgebiet — die zu¬ nehmende diffuse Ausdehnung des mehr und mehr monotiseh werdenden Tones als ,,Volum“-Andeiung aufgefaßt worden. (Die Beobachter waren durch Beurteilung des Volums verschieden hoher Töne vorbereitet worden, was ein Drittes sein mag.) Der Übergang vom rein diotischen zum vorwiegend monotischen Charakter der Erscheinung könnte trotz¬ dem ganz allmählich geschehen, aber jener würde nur bei kleinen, dieser nur bei übergroßen d-Werten merklich hervortreten: im Gebiet da¬ zwischen wären beide gleich wenig ausgeprägt2). Bei Tönen erfolgt, wenn die kontinuierlich wachsende Zeit verse hie- bung die Dauer einer halben Schwingung erreicht (d = A 2). ein Wechsel des Vorzeichens: das Schallbild geht von der einen auf die andere Seite über. Drehtöne sind für die genauere Beobachtung dieses t berganges ungeeignet, denn der Ton wird meist während des ganzen Innenzyklus, und oft noch etwas länger, auf der Ankunftseite vor dem Ohr. auf das die höhere Gabel wirkt — gehört, auf der Gegenseite aber erst dann bemerkt, wenn er schon wieder im Begriff ist, zur Mitte zurückzuwandern. (Versuch 2&.) Mit der einfachen Posaunenanordnung und durch Interferenz gereinigten Tönen verschiedener Hohe fand ich, in Î ber- einstimmung mit Halverson3): Schon ehe d - erreicht wird, er¬ scheint auf der Gegenseite ein zweites Schall bild, das, erst leise, allmählich zunimmt, während das ersten- schwächer wird und endlich \ erschw indet , bei d = A/2 haben beide gleiche Stärke. Bei Tönen oberhalb MM* v. d.. wo kein Überwinkelgebiet mehr existiert und der Seitenwinkel bei d A/2 kleiner ist als !M> , hört man bei ganz langsamem Ausziehen <ler einen Posaune den Ton auf der Gegenseite auftauchen und auf die Mitte zuwandern, während der erste, von der Mitte wegwandernde Ton noch da ist. ') Americ. Journ. of Psychol. JS. ->—*>— B'--- 2) Ks ist sehr auffallend, daß diese Zw ischenzone hei allen drei Boohnehtorn mit «1 k 2 einsetzt, also U-i derselben Schallrichtung (30 ). über die die schein bare Wanderung bei einseitiger Schwächung nicht hinausgeht. Ich möchte hierauf aller keine weitere Hvpothese gründen, ehe nicht durch eingehendere B--oba.li tungen der Tat liest and lasser geklärt und die im Text ausgesprochene \ cr.nut nng bestätigt ist. 3) Amer. Journ. of Psychol. JJ. IS'iff.. I**--