a Drehen aushalten zu können, während es sich dabei in Wirklichkeit doch nur um die radiale Entfernung vom Drehpunkt und die Ver¬ bindung damit durch einen steifen Körper handelt, die gerade Kurbel daher den gleichen Dienst leistet. Beim Clavier würde ein solches Missverstehen ein umgekehrtes Analogon sein, weil der zweifach gebrochene Hebel unter den richtigen Bedingungen dasselbe leistet, wie ein gewöhnlicher gerader. — Um eine möglichst klare Vor¬ stellung davon zu gewinnen, überlege man das Folgende ; i. Dass der zweifach gebrochene, symmetrische oder unsymmetrische, an den Enden belastete Hebel, unter der erwähnten Bedingung, dass sein Drehpunkt in die gedachte gerade Linie fallt, sich von selber ■aufrecht stehend erhält ohne durch eine horizontale Achse hiezu t&'öß «•' ;Vy . $ ■ ». ; - * \ ■ i ' .. m , s\ - . *i x y • s'> ' 4 x yj ) \\ \ ^ Vi: - ; ! .. 1 liii >- : - v ' y ' Xs '' m s a /s+' XTXX&Sm/M ■ ^ v • • • •. . • ■ '• . , y, >< x , -yv-/4 * . 1 w - - :: Demonstrativer Beweis des Hebelgesetzes beim symmetrischen und beim unsymmetrischen Hebel. (Die Hebel sind ohne Achse auf die schmale Kante gestellt.) gezwungen zu sein, also gan\ wie ein gewöhnlicher gerader Hebel. Siehe die Abbildungen. 2. Dass ein gewöhnlicher gerader, an beiden Enden belasteter Hebel geradeaus schwingt, wie es allen bekannt ist. Wenn aber ein zweifach gebrochener Hebel unter den gegebenen Bedingungen an beiden Enden belastet, sich gan\ ebenso verhält wie ein gewöhnlicher gerader, so folgt hieraus, dass derselbe auch gaw{ ebenso in gerader Richtung (das ist mit senkrechtem Tastenfall), schwingen muss, wenn demselben ebenso wie dem geraden Hebel, die Bewegungs-Energie in dieser Richtung ertheilt wird, wie dies beim Clavier thatsächlich, und reguliert durch die Führung, der Fall ist. Von der Wahrheit des vorstehend Gesagten kann man sich leicht durch ein einfaches Experiment überzeugen. Man vergesse