2 ■'-NsT-fiJ Is S till I .1« § l|l| ■kM I Dass meine Construction, welche eine so grosse Neuerung im Bau der Janko-Claviatur bedeutet, nicht gleich bei den ersten Ausführungen ins Leben treten konnte, sondern verschiedene Wandlungen durch¬ machen musste und längere Zeit zu ihrer Vervollkommnung bedurfte, liegt wohl auf der Hand. Ueber dieselbe konnte nach den ersten Ausführungen daher noch kein abschliessendes Urtheil gefällt ^— werden, und ist nichts Näheres darüber in weitere Kreise ge¬ drungen, da ich längerer Zeit be¬ durfte, um bei diesem technischen Thema alle speciellen in Betracht kommenden Fragen zu lösen und das Beste herauszufinden Nun ich jedoch in der Lage bin, darauf hinzuweisen, dass die in der Theorie begründete, völlig correcte Kraftübertragung der engen vorderen Mensur der Bäck¬ chen auf die weite hintere Men¬ sur der Mechanik, auch in der praktischen Ausführung die voll¬ kommene Lösung des Problems herbeigeführt hat und von Seite der Clavierbauindustrie einer zu¬ künftigen, nach und nach ein¬ tretenden, allgemeinen Verwen¬ dung des Jankö-Claviers gar kein Hindernis mehr im Wege steht, ist es an der Zeit und berechtigt es mich da^u, jene, welche es zu¬ meist und entschieden angeht, welche dçn Clavierunterricht er- theilen, sowie etliche andere da¬ von in Kenntnis {u setzen. Ich bitte dieselben daher, der Sache ihre Aufmerksamkeit \u schenken. Aus beistehender Figur ist unschwer \u erkennen, in welcher Weise eine gan% fehlerfreie ver¬ setzte Kraftübertragung möglich ist, wobei der zweimal gebrochene Hebel das Bestreben hat, in ge¬ rader Richtung ohne jegliches seitliches Umkippen, ohne schäd¬ liches Wetzen und Reiben in den |r| Erläuterung des Hebelgesetzes. Führungen, so wie ein gewöhnlicher gerader Hebel zu laufen, voraus¬ gesetzt, dass die Angriffspunkte von Kraft und Last an beiden Enden stets dieselben bleiben, was leicht zu erreichen ist, wenn man vorne einen Doppelhebel mit einem GelenkstÖssel verwendet, wie dieses