264 folgende konstante Kombinationen gebildet: SGr. (schwarz¬ körnig = Vatersorte) Sgr. (schwarzkörnig und mit der Vater¬ sorte scheinbar identisch, entbehrt aber der grauen Einheit), sGr. (graukörnig, tritt als Neuheit hervor), sgr. (weisskörnig = Muttersorte). Die Spaltung in der zweiten Generation wird, da schwarz und grau über ihr resp. Fehlen präva- lieren und die graue Farbe von der schwarzen gedeckt w'ird, das Verhältniss 12 schwarz: 3 grau: 1 weiss zeigen. Dieses Beispiel zeigt u. a. eine Kreuzung 0315, weiss¬ körnig, X 0670, schwarzkörnig, aus deutsch. Moorhafer. Zweite Generation zeigte: 187 schwarz, 38 grau (stärker oder schwächer), 17 weiss (ganz ohne sichtbares grau). Verhältniss 11 schwarz : 2.2 grau : 1 weiss. » 3.5 » : 1 grau + weiss. Es kann also kein Zweifel bestehen, dass auch diese Kreuzung dem dihybniden Schema folgt, obwohl die weiss¬ körnigen etwas zu zahlreich im Verhältniss zu den graukör¬ nigen sind. Es ist doch möglich, dass unter den 17 weiss¬ körnigen einzelne Individuen mit sehr schwacher grauer Farbe sich vorfinden, denn bei den Bastardindividuen zwi¬ schen grau und weiss wird die graue Farbe (ebenso wie die gelbe bei Kreuzung zwischen gelb und weiss) bisweilen stark abgeschwächt und wenig sichtbar. Eine dritte Möglichkeit besteht darin, dass eine schwarz¬ körnige Sorte zugleich sowohl die gelbe als die graue Farbe besitzt. Dann sollen folglich nach Kreuzung mit einer weiss¬ körnigen Sorte nebst schwarzen und weissen Formen auch gelbe, graue und gelb -f- graue Formen abgespaltet werden. Oder wenn man eine schwarzkörnige Sorte, die zugleich grau besitzt, wie die oben erwähnte 0670, mit einer gelb¬ körnigen Sorte kreuzt, dann wird man als »Neuheiten» grau- und weisskörnige Formen bekommen. Das ist auch bei einer Kreuzung 0670 X 0386, Goldregenhafer, eingetroffen, obwohl die nähere Ausführung der gewonnenen Zahlen einer ausführlicheren Darstellung Vorbehalten werden muss.