263 SG X SG schwarz Sg X SG schwarz • X Sg » X Sg » X sG > » X sG » X sg » » X sg » • sG X SG sg X SG '> X Sg » X Sg » X sG gelb » X sG gelb (gelblich) » X sg » (gelblich) » X sg weiss Das V erhältniss in der zweiten Generation wird also 12 schwarz: 3 gelb (— gelblich): 1 weiss. Dieses Verhältniss hat sich auch bei den Kreuzungen, wo die Spaltungen in die dritte Generation verfolgt wurden, deutlich herausge¬ stellt. Z. B. bei Kreuzung 0375, gelbkörnige Pedigreesorte aus Propsteier, X 0401, Schwarzer Glockenhafer, wurden fol¬ gende Zahlen gefunden: Individuen der zweiten Generation: 155 schwarz. 43 gelb-gelblich, 15 weiss. . Parzellen der dritten Generation: 20 konstant gelb, 23 Spaltung gelb—weiss, 15 konstant weiss. Gefund. Verhältniss der 2 Gener: 9.6 schwarz: 2.6 gelb¬ gelblich: 1 weiss = 2.7 schwarz: 1 gelb-gelblich + weiss. Die Zahlen 2.6 und 9.6 sind allerdings etwas zu niedrig. Ebenso grosse Schwankungen des Verhältnisses 3:1 zeigen aber gewöhnliche Kreuzungen zwischen schwarz- und weiss¬ körnigen Sorten, und es kann deshalb gar nicht bezweifelt werden, dass die betreffende Kreuzung dem dihybriden Schema wirklich folgt. Ferner kann eine schwarzkörnige Sorte zugleich z. B. die graue Farbe als besondere Einheit besitzen, aber die graue Farbe wird von der schwarzen gedeckt. Bei Kreu¬ zung mit einer weisskörnigen Sorte werden dann nach dem Schema weisskörnige schwarzkörnige Muttersorte Vatersorte 0 schwarz (s) 0 grau (gr.) X schwarz (S) grau (Gr.)