Entfernung des bei der Spaltung gebildeten Ammoniaks mit Phos- phorwollramsäure gefällt, wobei der erste Theil des Niederschlages schmierig, der zweite Theil körnig-krystalliniseh ausfiel. Der letztere wurde mit Baryt zerlegt und das Reactionsprodukt nach dem Verfahren von A, Kos sei auf das Arginin verarbeitet. Diese Hase lässt sich von allen Hexonbasen unter den Spaltungs¬ produkten der Ei weisskörper am leichtesten naehweisen, sie wurde in Form des sauren Silbernitratdoppelsalzes dargestellt und analvsirt. 0,2122 gr. Substanz lieferte 0,057 gr. Ag. Berechnet für Gefunden rv>HI4N40„HN03-fAgN0;t Ag 20,54 26,80. Von einem zweiten Präparat lieferten 0,2006 gr. Substanz 0.0609 gr. AgCl d. i. 26,23°/o Ag. Somit ist das Arginin als Zersetzungsprodukt des Elast ins nachgewiesen und es ist kein Grund vorhanden, die Existenz eines Protaminkerns im Elastin fernerhin zu bezweifeln. Freilich sind, wie sich schon nach den Untersuchungen von B e r g h und II e d i n annehmen lässt, die erhaltenen Mengen des Arginins beim Elast in viel geringer als bei den übrigen Ei weisskörpern. Aus 200 gr. Elast in haben wir 1,4368 gr. des durch die Analyse als rein erwiesenen Silbersalzes erhalten. Dies, ergibt einen Procentgehalt von 0,3°jo Arginin, wobei zu berücksichtigen ist, dass nur ein Theil des phosphorwolfram- sauren Niederschlages verarbeitet wurde, In der That ist also der Proceutgelialt an Arginin höher. Die übrigen Eiweisskörper liefern noch bedeutend mehr Arginin; auf diese quantitativen Verhältnisse gedenken wir demnächst zurückzukommen. Der hier mitgetheille Theil unserer gemeinsamen Unter¬ suchungen wurde von F. Kutseher ausgeführt. Draekfehler-Berichtigtmg. Seite IBf) Zeile 10 von oben lies Deuteroalbumosen statt Peuteroalbiunose.