Über den Abbau von Aminosäuren im Organismus. Bt>D Kaninchen große Mengen Alanin und konnten darauf im Hai ne Milchsäure nachweisen. Neubauer1! kritisiert diesen Befund; es könnten als Milchsäurebildner auch Kohlehydrate und Fette in Betracht kommen; auch habe lrisawa2! im Harne agonalerKanmehen an sich Milchsäure nachweisen können. Die 10 Tage hun¬ gernden Kaninchen seien vielleicht agonal gewesen. Als klar wird daher Neuberg und Langsteins Befund nicht zu betrachten sein. überhaupt stellen aliphatische Aminosäuren wegen der Vieldeutigkeit ihrer Abbauprodukte kein besonders gutes Vor¬ suchsmaterial dar. Von aromatischen Aminosäuren batte Bl en derin ann schon früher an Kaninchen größere Quantitäten Tyrosin verfüttert. Er konnte danach im Harne neben Tyrosinhydantoin Oll i ■ - V: : /\ . , ... ;■■ v ■ V/ •" "-V ' •' ‘ ■’ I Olt, I Cll Nil >. ;■ ■ 00 — Nil (also einem Paarungsprodukte des Tyrosins mit ( .arbaminsäurej noch (iine zweite stickstofffreie Substanz isolieren',die er für p-Oxyphenylmilchsäure hielt. oti OH I OH OH I 00,11 V> Neubauer. Habilitationsschrift 190K, München. 2.) lrisawa. Diese Zeitschrift, Bd. XVII, S. Mfo. ri) Diese Zeitschrift. Bd. VI. S. 257 lIojuKi-Seyler’s Zeitschrift f. physiol, (’.heiriit*. LXIV. - 2 )