Über das Vorkommen von Kieselsäure im Organismus. 309 Eine abgewogene Portion wurde dann im Platintiegel verascht und in der Asche das Baryum quantitativ, nach dem üblichen Verfahren als BaS04 bestimmt. Die dabei erhaltenen Zahlen sind aus folgender Tabelle ersichtlich: Fraktion Abgewogen g Gefunden BaS04 g Entsprechend Ba g °.o Ba I. 1. 0,2593 0,0858 0,0504 I 19,41 2. 0,2448 0,0876 0,0516 21,07 ri.a 0.2443 0,0790 0,0464 18,99 II. b 0.2025 0,0644 0,0379 18,71 2. * 0,2076 0.0684 0,0402 19.36 b 0,1246 0,0406 0,0239 19.18. III. 1. 0,0423 0,0160 0,0093. 21,98 Im Fi trat von der Fraktion II entstand in der Wärme nach Zusatz von ßaryumacetat keine Fällung mehr; doch bildète sich nach dem Erkalten der Lösung ein Niederschlag, der neben Barytseifen wahrscheinlich auch noch die infolge des Erkaltens ausgeschiedene Natronseife enthielt, da 0,2476 g von demselben 0,0717 BaS04 entsprechend 0,0422 Ba = 17,0 °/0 lieferten. Aus dem Filtrat von diesem Niederschlage wurde der Alkohol abdestilliert, der Rückstand mit Wasser vermischt, mit Salzsäure angesäuert und mit Äther ausgeschüttelt. Die äthe¬ rische Lösung hinterließ nach dem Verjagen des Äthers eine bei 43,6° schmelzende und bei 42,8 ° erstarrende Säure. Diese wurde wieder im Alkohol gelöst, die Lösung mit einer L'a-n- alkoholischen Kalilauge neutralisiert, dann mit Silbernitrat gefällt. ln ähnlicher Weise habe ich auch das mit ßaryumacetat sich nicht mehr trübende Filtrat von der Fraktion III i ver¬ arbeitet. Die aus diesem erhaltene Säure schmolz bei 35,6° und erstarrte bei 35,0°. In den gewonnenen Silberseifen wurde Ag bestimmt: Fraktion II: 0,1082 g Ag-Seife lieferten 0,0308 g Ag = 28,46 °/o » III: 0,0220 * » , 0,0062 » » = 28,V°/o