Untersuchungen fiber Physiologie und des Purinhaushaltes. f III. Mitteilung. Die Bestimmung des Allantoins im Harn durch Titration. * ."-v: V Von . ’ Haus Handovsky, Assistenten am Institut. «A«s dem pharmakologischen Jnstitut der deutschen Univereilftt Pragj : (Der Redaktion zugegangen am 20. Februar I9r*,> * , Das nach Wiechowski1) durch Quecksilbëracetat ge fällte Allantoin wird so bestimmt, daß das im Àllàntoinqueck- silberniederschlag quantitativ enthaltene Allantoin aus dem nach Kjeldahl untersuchten Stickstoff des Niederschlags berechnet, bezw. nach Entfernung des Quecksilbers auskrystallisierèn gelassen und gewogen wird. Es wäre nun, besonders wenn . im Verlaufe von Stoffwechseluntersuchungen Serien von Vér* suchen nötig sind, sicher eine Vereinfachung dé* Methode, wenn es gelänge, das Allantoin durch Titration dès zur Fällung verwendeten Quecksilbers zu bestimmen. Man könnte das vom Allantom nicht gebundene Quecksilber des im Überschuß zugesetzten Reagens zurucktitrieren und aus dem gebundenen Teil das Allantoin berechnen oder dén Niederschlag wieder lösen und darin das gebunden gewesene Quecksilber titrieren. *]► Dazu mußten folgende Bedingungen erfüllt seih: 1. Das Quecksilber muß als Acetat titrierbar sein. 2. Die Allantoinquecksilberverbindung muß konstant sein. ') Vgl. Wiechowski, Hofmeisters Beitr.,Bd. 11, S.IOÖ, 1907 — Wiechowski, Bioehem, Z., Bd. 25, S. 431, 1910. - Iii Neubauer- Huppert, Analyse des Harnes (Wiesbaden 1013)* *) Die bereits früher versuchte Titration des Quecksilbers im wieder gelösten Niederschlag ergab kleinere und weniger konstante Wertë für die AUantoin-Quecksilberverbinduüg (Wiecho wski, 1. c.), als ich sie fand wohl da der Niederschlag beim Auswaschen Quecksilber verliert <vgl unten). Hoppe-Seyler’a Zeitschrift f. physiol. Chemie. XÇ J5