Bemerkung. 209 In einer weiteren Publikation, Welche bis jetzt nur polnisch er¬ schienen ist, *) stellte ich auch an anderen säurefesten Bacillen (Harn- bacijlus. Tirnotheebacillus, BlindschleichtuberkUlosebacillüs) einen Heini- ccllulosegelyilt fest. ■ ' In meiner ersten Arbeit *) habe ich nach dem Verfahren von Winterstein auf,chemischem Wege den Nachweis erbracht, daß die Tuberkelbacillen im Gegensatz zu den Vermutungen von Hel bin g ü A kein Chitin enthalten. Auf Grund der F.xtraktionsversuche von Tuberkelbacillen und der Resultate der Wirkung von schwachen Säuren auf dieselben habe ich bereits in derselben Arbeit die Meinung geäußert; daß die SäurefCstiglieit dieser Bakterien nicht durch den Gehalt an Lipoidstoffbn; sondern durch die speziellen Eigenschaften d«lr genannten flemicellulose bedingt ist, während Herr S. 1 amura die Säurefestigkeit auf den von‘ihm entdeckten und analysierten Alkohol Mvkol zurückfuhrt. In der im August 1913 von S. Tamura veröffentlichten Arbeit3) wird in den Literaturangaben über Lipoidstoffe des Tubèrkeibucillus> nicht erwähnt, daß ich auf chemischem Wege den Nachweis führte, daß die Tuberkelbacillen ein Wachs enthalten, für das ' ich die Isolierungs- methode, die Zusammensetzung und die chemische Beschaffenheit ange¬ geben hatte. ■ ' ’ ■ , • Krakau. Physiologisches Institut. * 20./II. 1914. / • ^ ' ■) T. Kozniewski, Pamiçtnik Tow. Lek. Warschau 1913 (Oktober). *) 1912, i c. . ; . ■ ) S. Tamura, Zur Chemie der Bakterien, I. Mitteilung. Biese Zeitschrift, Bd. 87, S. 85. ■ ;;4-V'7r. '^ Hoppe-Seyler’s Zeitschrift f. physiol. Chemie. Xr. 14