Naturgeschichte der Vögel Mährend des Jahres 1846. 47 Eine Schrift von Dr. Re cl a in „De plumarum pennarum- que evolutione disquisitio microscopical ist uns nur dem Titel nach bekannt geworden. Sundevars Arbeit über die Flügel der Vögel ist über« setzt in der Isis auf p. 324. Synonymische Rectificationen zu 50 exotischen Vögel¬ arten gab Ref. auf S. 1 der Revue zoologique, IX. Die Zahl der Beiträge zu den Lokalfaunen ist auch in diesem Jahre eine beträchtliche. — Wir nennen zuerst ein neues „Handbuch der Ornithologie, besonders zum Gebrauch für Sammler, enthaltend die in Europa vorkommen¬ den Gattungen und die in Dänemark, Schleswig, Holstein und Lauenburg nebst den Inseln Helgoland und Rügen vorkom¬ menden Arten, mit erläuternden Abbildungen, herausgeg. von einem Freunde der Ornithologie.“ Der Verfasser dieses Werk- chens, dessen erster Theil vor uns liegt, ist Dr. Paulsen in Apenrade. Dasselbe verräth durchweg den praktisch geübten Ornithologen, und lässt eine Fortsetzung wünschenswerth er¬ scheinen. Von Nau ma nn’s Naturgeschichte der Vögel Deutschland’s ist die erste Lieferung des dreizehnten Ban¬ des erschienen, Nachträge, Zusätze und Berichtigungen zu den Raubvôgêln enthaltend. Mit uns haben wohl alle Freunde vaterländischer Vogelkunde die Fortsetzung dieses trefflichen Nationalwerkes als eine willkommene Gabe begrüsst. E. Sachsens und C. A. Fechner’s Naturgeschichte der Thiere Deutschlands, deren zweiter Theil die Vögel umfasst, genügt als Buch „fiir’s Volk und für die Jugend“ allen billigen Ansprüchen. Ein volltändiges Verzeichn iss der europäischen Vögel mit Angabe des Vaterlandes derselben theilt Thie¬ nemann mit im ersten Hefte der Rhea. Von den 470 Arten, welche er aufzählt, werden 68 als nach Europa mehr oder minder häufig streichend oder nur zufällig dorthin verschlagen bezeichnet. Auf S. 18 der eben genannten Zeitschrift liefert Nau- ' mann interessante Bemerkungen über den zweimal jährlich