A X A L TSES 319 durch den Urin, d. h. bei der Enführung in den Organismus immer neuer Dosen scheiden sich immer grössere Mengen, wird mit der Einführung auf¬ gehört—immer geringere aus. Die Quecksilberausscheidung durch die Haut ist bedeutender, als man dachte. Die auf diesem Wege ausgeschiedene Queck¬ silbermenge hängt von der Quantität des abgesonderten Schweisses ab. Bei dem Fritionniren mit der grauen Mercurialsalbe tritt das Quecksilber in die Aus¬ führungskanäle der Hautdrüsen ein. von wo es durch den austretenden Schweiss wieder herausbefördert wird. Vermehrte Schweissabsonderung, deren es bedarf wenn man den Organismus von einem L eberfluss an Quecksilber befreien will, ist unerwünscht, wenn zu therapeutischen Zwecken eine genügende Menge Quecksilber in das Blut eingeführt werden soll, und wir wählen dazu die brictionenmethode, da bei dieser Einführungsart des Quecksilbers in den Olga* nismus die vermehrte Schweissabsonderung als neuer Factor in der Reihe der¬ jenigen Bedingungen erscheint, welche der Einführung des Quecksilbers in das Blut mittels Einreibung hinderlich entgegentreten. Bondarenko. M. lieber den Einfluss des Bussker Schwefelwassers, Brun¬ nen N° 1. auf die Stikstoffassimilation und den Stikstoffumsatz bei gesunden Menschen. 0 BninEin Bvcckoh ckpHofi bo^li ncToumiKa ,Y 1 na ycBoenie ii oomLiil aaora y agopoBLixm mögen. (Dissert. St.-Petersb., 1898). Das Bussker Mineralwasser (Gouvernement Kieleo enthält etvas über 1 Kochsalz und 2f/, Vol.—% Schwefelwasserstoff. Aus den Beobachtungen des Autors ist ersichtlich, dass die Assimilation des Stickstoffs und der Stick¬ et off Umsatz unter der Einwirkung des Bussker Wassers vermehrt sind. Des¬ halb hält er den Gebrauch desselben in den Fällen für nützlich, wo der Stick- stoffumsatz gefordert werden soll. Popoff. S. Vergleichende Versuche über die desinfecirende Wirkung rei¬ ner Sublimailösungen und Sublimatiösungen im Verein mit anderen desintecirenden Substanzen. CpaBHiuejitHHe oriura narL ge3ini(}>e- mipyioinpwL ahncTBioMn pacTBopoßn micron cyae.MLi n pacTBopoicL en Bn cmLcii cm jpynnm ge3HH(f)en,upyromimu BengecTBaMii. (Dissert. Sf.-Petersb.. 1898). Der Verfasser ist auf Grund seiner L ntersuchungeii zu folgenden Schlüs¬ sen gelangt: die Beimengung von Milch-, W ein- und Salzsäure (0,"Jo"— lr/,0), Phenol (C 0 — 2 ' „). Chlornatrium y. °/0 zu einer Sublimatlösung l"/on erhöht deren desinfecirende Eigenschaften, leine Beigabe von 1%—2u/0 Chlornatrium zur Sublimatlösung schwächt deren Wirkung auf die Milzbrand¬ sporen und Staphvlococcen, auf die Bacillen des Abdominaltyphus hingegen erhöht es die W irkung derselben. Eine Sublimatlösung ln/„0 verliert durch Hinzugabe von V, °/, Chlornatrium ihre desinfecirende Wirkung auf das Wasser der Leitungsröhren. Das Sonnenlicht vernichtet die bactericide Wir¬ kung einer Sublimatlösung l"/ü0. die Hinzugabe von Vu Chlornatrium