“296 A X A L Y S i: S. Lewaschoff, S. Prof. Neueste Untersuchungen über die therapeutische Bedeutung von Syzigium Jambolana bei Diabetes. (Puss. Archiv für Path., klin. Med. uud Bact. 1897, Lief. 2). Die experimentellen Untersuchungen des Autors lassen erkennen, dass dieses Mittel die Bildung von Zucker im Organismus vermindert, indem es den Uebergang der Stärke und des Glycogens in Zucker erschwert. Podgorny, K. Material zur Frage nach dem Einflüsse des lods auf die krankheitserregenden Bakterien. (Dissert. St,-Petersburg. 1897). Zouboff, A. Beitrag zur Frage nach der Wirkung des in Flaschen ge¬ füllten natürlichen Essentuker Wassers N° 17. im Vergleich zu dem gasirten Wasser, auf die Assimilation der Fette einer gemischten Nahrung, bei gesunden Menschen. (Dissert. St.-Petersburg. 1897). Der Vergleich von Beobachtungen, die der Autor über die Wirkung des natürlichen und des gasirten Wassers auf die Assimilation der Fette anstellte, leitete ihn zu folgenden Schlüssen: 3 Bechervoll (740 Cc.) in Flaschen gefüll¬ tes Essentuker Wasser V 17. im Laufe von 24 Stunden von gesunden Indi¬ viduen genossen, wirken nicht merklich auf die Assimilation der Fette einer gemischten Nahrung. Das Gasiren des Wassers verbessert den Geschmack und verhindert die Bildung von Niederschlägen und von Schwefelwasserstoff, än¬ dert aber dessen Wirkung, insoweit sie die Assimilation der Fette betrifft, nicht, obgleich das gasirte Wasser im Vergleich zu dem nichtgasirten diesen Process im allgemeinen eher fördert. Hinsichtlich seiner Wirkung auf die Assimilation der Fette gleicht das Essentuker Wasser W 17 künstlichen alkalischen Lösungen. Die Fettassimilation findet in Gegenwart von distillirtem Wasser etwas schwerer statt als bei dem Mineralwasser .V 17. Bei mässiger Arbeit und hinlänglicher Nahrung macht sich Fallen des Körpergewichts weder während des Trinkens des Essentuker Wassers noch an den auf die Trinkperioden folgenden Tagen bemerkbar. Sokoloff, W. Ueber den Einfluss der Cocainvergiftung auf die morpho¬ logische Zusammensetzung des Biutes und auf die Lymphdrüsen. (Dissert. St.-Petersburg. 1897). Der Autor untersuchte die morphologischen Veränderungen im Blute von Hunden bei nichttötlicher Vergiftung mit Cocain. Es erwies sich dabei, dass unter der Einwirkung des Cocains die Anzahl der roten Blutkörperchen sich immer vergrössert (bis 29°/0)- Es erscheinen im Blute Blutkörperchen von anormaler Grösse (z. B. Mikrocvten von 2,6 o..). rote Kernkörperchen und Körperchen, die in Bezug auf die Färbung des Kerns den vorhergehenden gleichen, aber bläulich gefärbtes Protoplasma besitzen. Die Menge der Leuko- cyten vergrössert sich allmälig (10% —100% der anfänglichen Menge). Die grösste Zunahme an weissen sowohl als an roten Blutkörperchen wurde bei der Einführung des Cocains unmittelbar in das Blut bemerkt. Der Procent¬ gehalt der jungen weissen Körperchen wurde etwas geringer (12,3%—9,9%), die absolute Zahl aber blieb unverändert. Der Procentgehalt der polymorph-