tf) bß 172 ZUR METHODIK DER GASANALYSE. eilt auf der rechten Seite in einen dickwandigen Gummischlauch mit dem Druck- efäss G über. Das ganze System der Röhren A, B, der Stahlrohren, der Hähne D und F, sowie des Kautschukschlauches ist mit Quecksilber gefüllt. Vermittelst der beiden Hähne D und F lassen sich folgende Combinationen zwischen den Fig. 1. erwähnten Theilen erreichen: man kann 1) die Röhren A und B miteinander verbinden und gleichzeitig vom übri¬ gen System absperren. 2) die miteinan¬ der communicirenden Röhren mit der die Ausffussöffnung tragenden Röhre verbinden. 3) die mit einander in Verbindung stehenden Röhren A und B mit dem Druckgefäss verbinden und folglich durch Heben und Senken der Füllkugel G das Quecksilber in beiden Schenkeln gleichzeitig heben und sen¬ ken: 4) dieselben Verbindungen, welche man mit den beiden miteinander ver¬ bundenen Röhren vornimmt, lassen sich auch mit jeder Röhre einzeln aus¬ führen: es ist also möglich das Queck¬ silber blos aus der Röhre A, resp. aus der Röhre B ausfliessen zu las¬ sen, oder in jeder einzelnen das Queck¬ silber zu heben und zu senken. Soweit die Theile des Apparates, die wir fertig von Prof. Setschenoff er¬ hielten. Speciell für unsere Zwecke wurden die anderen sofort zu beschrei¬ benden Theile hinzugefügt. Die Röhre B geht oben in einen geschliffenen Hals über, der sich zu einem Trichter erweitert: in den Hals passt ein ge¬ schliffener Glasstöpsel M. Die Röhre A trägt oben eine Erweiterung C, welche 2 Oeffnungen besitzt. Die eine Oeff- nung führt wie linkerseits ebenfalls in einen engen geschliffenen Hals, der weiter in einen Glastrichter übergeht. In den Hals passt ein sorgfältig ge¬ schliffener Stöpsel H; zur grösseren Si¬ cherung des Verschlusses ist in die Schale etwas Quecksilber hineingegossen. Die an¬ dere Oeffnung führt ebenfalls in einen etwas seitlich angebrachten geschliffenen Hals in welchen eine dickwandige Capillarröhre, 1 mm im Durchmesser, passt die dann weiter unter rechtem Winkel in einen Dreiweghalm I über¬ geht. Der letzterwähnte Schliff hat keine principielle Bedeutung und dient