82 UE BE R DEN EINFLUSS DER ELEKTRISCHEN STROME. geschah nach Wheatston’s Methode. Wie aus Fig. I ersichtlich ist, bediente icli mich der Wlieatstone’schen Drahtcombination von solch einer Anordung, dass der rheostatische Widerstand während der ganzen Messungszeit eine constante Grösse blieb und bezwecks der Bestimmung von X sich nur das Yerhältniss zwischen den Längen SC und CQ des Neusilberdrathes ^verän¬ derte bis zu dem Moment, wo das Gleichgewicht der Spannungen in be¬ stimmten Punkten (B und C) der eigentlichen Brücke sich einstellte, ln diese letztere wurde entweder ein Galvanometer oder ein Capillar-Elektrometer (A) eingeschaltet. Als Brückendraht diente ein Rheochord-Neusilberdraht i 000 Mm lang und 0.75 Mm. im Durchmesser. Ein quer über denselben gespanntes Platindrähtchen bildete den verschiebbaren Contact (C). Des Capillar-Elektro- meters bediente ich mich auch bei der Messung der Potentialdifferenzen zwi¬ schen den Puncten a und b des Blattes. Die Widerstandmessung wurde nach folgendem einförmigem Schema aus¬ geführt. Durch ein System von Leitern, welche die Wheatstone'sche Brücke bilden, fliesst der Strom eines grossen Daniell’schen Elements. Die Wippe ( Tl Y) macht, es möglich die Richtung dieses Stromes zu ändern. Zwei andere derartige