462 Li ter a tur bench t ständen eintritt. Erster© zeigen nichts von panora mischen Visionen. Ferner erheli.1t,, dmJb für das Auftreten jenes rapiden Gedankenverlaufs die Integrität des Bewnfstoeins and die Idee des Todes nöthig1 ist, Auch ver- rathen die Auseprfiche zweier der von F. beobachteten Sterbenden, date bisweilen moralisch© Ideen das Ich kurz vor dem Tod© beschäftigen. M. GttssiJtt (Erfurt). J one E. Downey. I. Musical Experiment. Americ. Journ. of Psychol. IX (I), S., 63—69. 1897, Gegenüber Ton stück en (leider bereits sehr eomplicirter Art) wurde, wie seiner Zeit von Gilman, ohne bruchstückweise Zerlegung oder (besser noch) Zerlegung in die wirksamen primitiven Factoren, der von gleich¬ zeitigen Hörern erhaltene Gefühls- und Vorstellungsverlauf niederge- schrieben. Die Protokolle zeigen, wieder eine Uebereinstimmung im gröberen Gefühlsverlauf, erheblichere Verschiedenheiten dagegen in, den, feineren Einzelheiten und dem von subjectiver Heraushebung der Factoren und dem Vorleben in so hohem Maafse abhängigen Vorstellungsverlaufe und den wichtigeren, besonders hervortretenden Beproductionen. Bereits für den geschulten Musikpsychologen oder gründlicheren Musikkenner bieten allereinfachste Melodieen, die etwa ohne Text gedacht seien, hinsichtlich, der eingehenderen Darstellung ihrer psychologischen Mittel, ihres Inhaltes und ähnlicher Fragen bekanntlich Schwierigkeiten, der Art, dafs dann in jedem Falle ein nicht unbeträchtlicher Rest zurück Weiht, hinsichtlich dessen je nach der unwillkürlichen oder bei einiger Geübtheit in der Zerlegung sogar willkürlichen Hervorhebung des einen oder anderen Darstellungsmittels selbst bei eingehendster Discussion eine verschiedene Deutbarkeit vorhanden ist. Aehnliches gilt für den aus¬ übenden Interpreten, dessen einzelne Interpretationen z. B. schon zu ver¬ schiedenen Zeiten, und zu Folge verschiedener Stimmungen erhebliche Abweichungen aufweisen. Nun, erfassen aber Dilettanten mit ihrer ver- hältnifsmäfsig geringen Uebung bekanntlich gar nur immer einen Bruch - theil des gegebenen Ganzen: auch wenn es sich „lediglich1’' um den Inhalt handelt, der in Wirklichkeit aber kaum von den, Darstellungsmitteln und Ihrer Discussion zu trennen ist. Aefserdem tritt für sie die Schwierigkeit der Selbstbeobachtung und sprachlichen Darstellung der Gefühls- und Vor¬ stellungsinhalte hinzu. Wenn in dieser Welse das Verständnifs in hohem Maafse von der Güte der Vorbildung für di© Einzelheiten der betreffenden Kunst abhängig ist, so konnte es auch hier nur von geringem Erfolge begleitet sein, die Aufmerksamkeit der Hörer durch bestimmte Fragen auf begrenzte Punkte des Erfassens und der inhaltlichen Deutung zu lenken. Selbst geschulte Kenner müssen in solchen Fällen unter sonst gleichen Umständen weit mehr Zeit auf wenden, um einigerm&afsen sichere Ergeb¬ nisse zu erzielen. Di© stark divergente Wirkung von Kunstganzen auf ©in, Publikum überhaupt ist ohnehin bekannt. Die beispielsweise Aufdeckung der genaueren Zusammenhänge setzt aber wiederum die eingehendste Analyse aller Mittel und Wirkungen voraus, so dafs im Ganzen der Zweck von Versuchen mit bereite derartig eomplicirten Vorlagen ohne jede Zer-