IÂ term turberich t. 165 Ghauncst J. Hawkins. Experiments m Memory Types. Psychol. Rev. IV (S),. 289« 294. 1897. a) Gehörsgedächtnito : Dem Versuchspersonen wurden, in constanter Ge¬ schwindigkeit drei Reihen von je zehn Zahlen vorgeeagt, dl© erste, einmal, die «weite zweimal, die dritte dreimal und ©s wurde non auf den Einflufs- ier Wiederholung geachtet. Es stellte' sich heraus, dafs eine Wieder* holing die Gedächtnifsleistang regelmäfeig herabsetzte und erst die »weite wieder eine Steigerung sur Folge hatte'. — Gesichtogedächtnifs : Zwei Gruppen von je 15 Wörtern wurden auf die Tafel geschrieben und nun die eine von ihnen durch 30 Secunden hindurch den Versuchspersonen gezeigt, während die * weite nur nach und nach, jedes Wort durch 2 Se* cinden, den Blicken der Versuchspersonen freigegeben wurde. Es ergab sich, dafs im frühen liter, (bis ungefähr mm 11. Lebensjahr) das „succes¬ sive Gesichtogedächtnifs“ dem simultanen überlegen ist, während später das umgekehrte Verhftltnifs Flat« greift. — Ein Vergleich iwischen der Leistungsfähigkeit des Gesichts- mit der des Gehörsgedächtnisses wurde dadurch bewerkstelligt, dafs von zwei Wortreihen alle zwei Secunden immer je ein Wort vorgesagt, be«w. zu lesen gegeben, wurde. Das „Gehörs« gedächtnifn“ erwies sich dabei an jüngeren, das Gesichtsgedächtniife an alteren, Individuen als stärker. Witabbk (Graz). C. L. Herrick. The Propagation if Memories. Psychol Reo. IV (3), 296—296. 1897. Mît der landläufigen Hypothese von den physischen Grundlagen des Gedächtnisses, di© die von den Empfindungen in den Corticaliellen zurück- bleibenden Spuren dafür in Anspruch nimmt, verträgt sich die Thateaehe nicht, dafs der einzelnen Zelle nur eine beschränkte Lebensdauer «ukommt, nach der eie von einer neuen abgelöst wird; denn mit der Zelle müssen auch die in ihr ©ingegrabenen Spuren, das heilst also die Möglichkeit der Reproduction verloren gehen. Dieser Schwierigkeit meint der Verfasser dadurch zu entgehen, dafs er nicht die einzelne Zelle sondern sozusagen einen gewissen Gleichgewichtszustand iwischen mehreren Zellen als phy¬ sische Reproductionsgnmdlage anaieht, der erhalten bleiben kann, auch wenn die einzelnen daran betheiligten Zellen nach und nach durch neue abgelöst werden. Witasrk (Graz). 1. G. Dumas. Recherches expérimentales «nr Fexeitatioi et 1» dépression. Mev. phüos. Bd. 43, Nr. 6, S. 623—634. 1897. 2. F. Färb. La Mats©» causale d«s émotions ft de ia circulation singnlmo périphérique. Ebenda Hr. 6, S. 504 -507. 1897. 3. G. Starlet Hall, à Itldf of Fears. The American Joum. of Psychol, VIII (2), S. 147—249. 1897. 4. J. Roux, la sensation donlonrenxe. Province médicale. Lyon, 10. Oct. 1896. h. D. Irons. The Rature ©f Emotion. The Philos. Rev. VI (3 u. 5), S. 24Ö bis 256, u. 47Ö-496. 1897. 6. Ch. Fébé. L’antithèse diu Fexpression des émotions. Rev. philos. Bd. 42, 8.498—501. 1896.