135 (Aus dem physiologischen Institute der Universttät Graz) Das Intervalloch ord Ein Instrument zur bequemen, akustischen Darstellung beliebiger Intervalle, Tonleitern, Akkorde usw. Mit 3 Abbildungen im Text Von Dr. Karl Laker a. o. Professor für physiologische Akustik an der Universität Graz Das von mir angegebene und Intervallochord benannte In¬ strument hat sich als erfolgreicher Konkurrent der zahllosen In¬ strumente erwiesen, die erfunden wurden, um der Tonmessung und den im Titel dieser Publikation angedeuteten Zwecken zu dienen. Es ist ein Monochord oder richtiger gesagt, Trichord, das mancherlei Unterschiede von den durch die Literatur be¬ kannt gewordenen Monochorden aufweist. Die Abb. 1 zeigt die Ansicht des Instrumentes von oben. Auf einem Resonanzkasten mit einem Schalloche unten, der aut 3 Fiifsen steht, sind 3 Stahlsaiten von 0,3 mm Dicke und 100 cm Länge parallel zueinander zwischen 2 gewölbten Stegen ausge¬ spannt. Das Instrument nimmt einen Raum von 110 X 17 X 5,5 cm ein. Die Spannung wird durch die 3 links befindlichen Wirbel geregelt. An den Längsseiten läuft je ein auch in der Ab¬ bildung sichtbarer beweglicher Steg, der einen Zeiger trägt. Dieser spielt auf den unter den Saiten befindlichen Skalen. Durch diese Vorrichtung ist es möglich, die 2 äufseren Saiten beliebig zu kürzen. Diese Stege besitzen eine sichere Führung. Sie werden durch eine starke Feder an die Saiten wand des In¬ strumentes angedrückt und fixiert. Will man den Steg ver¬ schieben, so fafst man mit 3 Fingern den an der senkrechten Fläche des Steges befindlichen, auch in der Abb. 1 sichtbaren