281 • • Uber Empfindungsmannigfaltigkeiten und ihre geometrische Darstellung. Von Geh.-Kat Prof. Dr. J. y. Kries (Freiburg). Inhaltsübersicht. Seite I. Empfindungsmannigfaltigkeiten. Allgemeines......................282 Qualitäts- und Mischungsreihen................. Gesichtssinn................. 284 Geschmacksinn.....................286 Ficks Theorie und ihre Auffassung bei Henning........287 Geruchsinn......................291 II. Geometrische Darstellungen. Allgemeines. Deckende Korrespondenz........ . . 297 Gesichtssinn. Darstellung der Reizarten (Farbentafel)...........298 Darstellung der Lichtpotenzen (Farbenkörper)........299 Darstellung der möglichen Empfindungen..........300 Darstellung der Körper(flächen)farben............301 Ordnung nach physikalischen Prinzipien..........302 Darstellung Ostwalds..................305 Psychologisch geordnete Darstellung der optischen Empfindungen. Hennings Farben-Oktaeder...............308 Geschmackssinn. Tetraederdarstellung.........312 Geruchssinn. Das Geruchsprisma............315 Wie bekannt, hat Newton als erster eine geometrische Dar¬ stellung benutzt, um gewisse von ihm entdeckte Tatsachen der physiologischen Optik zu veranschaulichen. Die nach ihm be¬ nannte „Farbentafel“ hat dann im Laufe der Zeit den Ausgangs¬ punkt für überaus zahlreiche Betrachtungen und Untersuchungen abgegeben. Die Grundsätze der NEWTONschen Konstruktion sind von Grassmann und von Helmholtz in durchsichtigerer Weise Zeitschrift f. Sinnesphysiol. 56. 20