243 (Aus der physikalischen Abteilung des physiologischen Instituts zu Berlin.) Versuche über die Lichtempfindlichkeit der Netzhautperipherie unter verschiedenen Umständen. Von Dr. med. T. Fujita ans Tokio. Im Anschlufs an die Arbeit von Herrn Henius „Über die Abhängigkeit der Empfindlichkeit der Netzhaut von der Flächen- gröfse des Reizobjektes“ 1 habe ich in einer Reihe von Versuchen unternommen, die Abhängigkeit, die in der vorher zitierten Arbeit nur für eine einzige Netzhautstelle 10 0 oberhalb der Fovea geprüft wurde, für gröfsere Exzentrizitäten und für verschiedene Netz¬ hautpartien zu untersuchen. Die Versuche führte ich wieder mit Herrn Henius gemeinschaftlich aus. Die Netzhautstellen lagen in der oberen und unteren^Hälfte des vertikalen Meridians und im horizontalen Meridian. Die Exzentrizität betrug im ersteren Falle 30°, im zweiten 30° und 50 °. Wir nahmen nur diese, da bei noch gröfserer Exzentrizität nicht das ganze Objekt auf der Netzhaut abgebildet worden wäre. Methodik.2 Die Methodik ist annähernd die gleiche, wie sie in der Arbeit von Henius eingehend beschrieben ist, ausgeführt mittels des NAOEuschen Adaptometers 3 und einer davorgelegten Irisblende. Ich brauche deshalb nur auf diese Arbeit zu verweisen. Einige kleine Modifikationen oder Neuerungen waren jedoch notwendig und diese will ich kurz erwähnen. Die Exzentrizität, mit der be¬ obachtet wurde, war wieder durch ein Fixierzeichen bestimmt, welches auf einer Skala verschoben wurde, die in alle oben erwähnten Meridiane eingestellt werden konnte. Der Abstand des Fixierzeichens von der untersuchten Fläche wurde dieses Mal nicht vom Rande, sondern vom Mittelpunkt derselben aus 1 Dieser Band S. 99 ff. 2 Genaueres in diesem Band S. 101 ff. 3 Zeitschr. f. Augenheilkunde 17, 3. JZeitschr. f. Sinnesphysiol. 43. 16