241 • • Uber eine ophthalmologisch interessante Beobachtung. Von Dr. phil. Martin Ohmann. Es befinde sich eine Lichtquelle L gegenüber einem Auge. Das Auge selbst sei auf den Punkt B, der auf einem schwarzen Schirm liegt, gerichtet. Während man den Kopf und das Auge still hält, so dafs immer der Punkt B in der Fovea centralis (Fc) des Auges liegt, versuche man, die Aufmerksamkeit von der Richtung der schärfsten Einstellung des Auges zu trennen. Man bemerkt dann natürlich zunächst, dafs sich oben die Lichquelle L befindet. Läfst man alsdann die Aufmerksamkeit auf die ent¬ gegengesetzte Seite der Retina wandern, so hat man plötzlich die Empfindung, als käme von dem Punkte C auf dem schwarzen Schirm ein schwacher Lichtstrahl. Benutzt man beide Augen zum Sehen, so erscheinen zwei solcher hellen Punkte G auf dem Schirm; benutzt man nur ein Auge, so hat man nur eine Licht¬ empfindung. Stellt man anstatt einer Lichtquelle zwei neben¬ einander gelegene auf, so hat man beim Sehen mit einem Auge zwei, beim Sehen mit zwei Augen vier solcher „sekundärer“ Lichtempfindungen. Die Erklärung dieser Beobachtung machte mehrere Versuche nötig, deren Ergebnis kurz angegeben sei: 1. Ich bewegte den Augapfel nach den Punkten R, Blt R2,