168 • • Uber das Empfinden gewisser Dickenunterschiede. Von Dr. J. van der Hoeven Leonhard, Amsterdam. Der seit lange gefühlte Mangel eines bequem zu handhabenden 5-Centstückes hatte im Sommer des vorigen Jahres die Ausgabe einer neuen 5-Oentmünze zufolge. Dieselbe besteht aus einer Legierung von 75 % Kupfer und 25 % Nickel, besitzt einen glatten Rand und ein wenig tief be¬ arbeitetes Stempelrelief. Die Feststellung der Dimensionen des neuen Geldstückes fand statt durch Vergleichung mit den schon bestehenden Münzstücken,1 • • ungerechnet gewisser Überlegungen praktisch-ökonomischer Natur. Namentlich die Feststellung der Dicke bietete Schwierigkeiten, da der gewählte Diameter, ca. 18,3 mm, wenig verschieden war von dem des 1-Centstückes und des 25-Centstückes (19 mm) und doch diese drei Münzen auf das Gefühl natürlich leicht ausein¬ ander kennbar sein müfsten. Der Generalkontrolleur der Reichsmünzstätte, Dr. Hoitsema in Utrecht, hat darum die Dicke des neuen Geldstückes auf ex¬ perimentellem Wege feststellen wollen und dazu eine Reihe von 60 Kupferplättchen von ca. 18,9 mm Diameter und 20 ver¬ schiedenen, mit 0,2 mm anfangenden und jedesmal mit 0,2 mm 1 Die Mafse der holländischen Münzstücke sind folgende : 10-Guldenstück, Gold, Diameter 2272 mm, Dicke ca. 1,25 mm 21/2-Gruldenstück, Silber ) » 38 mm, >> 2,33 mm 1-Guldenstück, » 28 mm, }j 5? 1,52 mm 72-Guldenstück, h 22 mm, }) 5? 1,27 mm 25-Centstück, jj 19 mm. }) )) 1,42 mm 10-Centstück, 11 >> 15 mm, V V 0,91 mm 272-Centstück, Bronze, 237* mm, )) :> 1,44 mm 1-Centstück, >> >> 19 mm, }) >) 1,14 mm 72-Centstück, V 14 mm, )) )> 1 mm