366 F. P. Bosîvell. Die Ergebnisse dieser Versuche scheinen zu zeigen, dafs der Schwellenwert einer Farbe durch Hinzufügen einer geringen Menge weifsen Lichts zu dem erregenden farbigen Licht herab¬ gedrückt wird. Diese scheinbar paradoxe Erscheinung kann vielleicht durch die Tatsache begreiflich gemacht werden, dafs das weifse Licht den allgemeinen Erregungszustand des Seh¬ organs erhöht, also gewissermafsen „bahnend“ für den Reiz des farbigen Lichtes wirkt. Ich möchte nicht verfehlen, an dieser Stelle Herrn Professor W. A. Nagel und Herrn Dr. Roswell P. Angier, der mir die Anregung zur Bearbeitung dieses Themas gegeben hat, für ihre freundliche Unterstützung meinen verbindlichsten Dank auszu¬ sprechen. Auch Herrn Dr. Vaughan, der mir bei den Unter¬ suchungen als Beobachter diente, sage ich meinen herzlichsten Dank. (Eingegangen am 1. Oktober 1906.)