Beitrag zur Resonanztheorie der Tonempfindungen. 307 die Elongationen der Schwingungen des Resonators unter der Schwelle bleiben, bei der sie eine merkbare Nervenerregung hervorrufen (vergl. Fig. 2, in welcher die Wellen gröfster Elon- Fig. 2. gation der ausgezogenen Linie den Schwellenwert der Nerven¬ erregung noch nicht erreicht haben sollen) ; endlich wird der ge¬ gebene Tonwellenzug wieder hörbar werden, wenn man bei gleichbleibenden Phasenverschiebungen die physikalische Inten¬ sität der einzelnen Tonwellen genügend steigert. Es werden dann die tatsächlich auf treten den Mitschwingungen Elongationen haben, welche den Schwellenwert für die Gehörsempfindung überschreiten. (S. Fig. 3, in welcher die Wellen gröfster Elon- Fig. 3. gation der ausgezogenen Linie den Schwellenwert der Nerven- erregunng überschritten haben sollen.)1 Dabei ist es nicht ein Postulat des \ ersuches, dafs das Aus¬ fallen der halben Wellenlänge, wie in den Fig. 1—3 der Ein¬ fachheit wegen vorausgesetzt ist, in Intervallen erfolgt, welche einer ganzen Zahl halber Wellenlängen gleich sind; es handelt 1 Selbstverständlich können auch Fig. 2 und 3 die Schwingungen des Resonators nur näherungsweise versinnlichen. 20*