270 G. A. Hoefer, Ich benutzte das F allphonometer, wie Starke 1 es beschrieben hat, und arbeitete nach der Methode der falschen und richtigen Fälle. Nur die Abweichungen bei der Benutzung des Apparates und in der Methode werde ich genauer beschreiben :J soweit ich genau nach dem Verfahren meiner Vorgänger arbeitete, scheint mir eine genauere Beschreibung überflüssig. Elfenbeinerne Kegeln fielen bei meinen Versuchen in Utrecht auf Bretter von Ebenholz, in Halle auf Zinkplatten; es zeigte sich, dafs bei Be¬ nutzung von Zinkplatten zur Erzeugung eines ebenmerkhchen Unterschieds ein gröfseres D notwendig war als bei Benutzung von Fall brettern aus Ebenholz; also dürfen die absoluten Werte für ä, welche sich bei meinen Versuchen in Utrecht ergaben, nicht ohne weiteres mit jenen in Halle verglichen werden. — Nach vielen Versuchen zeigte sich keine Kombination der vier Stangen von zwei zu zwei möglich, welche bei gleich hoher Ein¬ stellung nach Intensität und vor allem nach Timbre gleichen Schall gab. Dies zu beweisen, folgt hier das Resultat eines der Versuche, welche ich speziell zur Feststellung dieser Tatsache angestellt habe: a = 1.307 M. b = 1.277 M. Stange II. Stange I. Vertauschung : n Stange I; b „ II. Vertauschung: a Stange 11; b „ i. Vertauschung: a Stange I; b „ II. Erst a. r. 12.* 23, 27, 28, 30, 33, 36, 37, 41. 60, 71. 74, 76, 80, 81, 83, 85, 87, 90, 91, 94, 95, 99. f. 3, 6, 7, 9, 10, 14, 15, 17, 18, 20. gl- Erst b. 22, 24, 26, 32, 40. 48, 51, 52, 54, 55, 59, 62, 65, 66, 68, 69, 70. 75, 86, 88. r. 2, 8. 25, 29, 31, 34, 33, 38, 39, 42, 43, 44. 45, 49, 56, 57, 61, 63, 64. 72, 73, 77, 79, 82, 84, 89, 93# 96, 98, 100. f. 1, 4, 6, 11, 13, 16, 19, 21. 46, 47, 50, 53, 58, 67. 78, 92, 97. 9^ Die Kugeln wurden gewogen; der Gewichtsunterschied von nur 7 mg auf ein Gewicht von 15 g war viel zu klein, das Ver- 1 Die Messung von Schallstärken. Fhü. Studien, Wurdt, 3, S. 269, 1886. * Diese Zahlen geben die Ordnungszahl jedes einzelnen Versuchs m.