234 P. Ephrutti. betreffende richtige Zahl im Schirmspalt erscheinen; die Ver¬ suchsperson hatte dieselbe lautlos abzulesen und die folgende zu reproduzieren. Vermochte sie innerhalb der 10 Sek., welche dem Erscheinen der ersten Zahl folgten, die zweite Zahl nicht zu finden, so liefs der Versuchsleiter diese letztere Zahl im Schirm¬ spalte erscheinen. Die Versuchsperson hatte wiederum 10 Sek. Frist, um die dritte Zahl zu finden, usf. Hatte sie die dritte Zahl etwa bereits nach Ablauf von 5 Sek. seit Erscheinen der zweiten Zahl genannt, so wurde hierauf schon durch Drehung des Prismas die dritte Zahl vom Versuchsleiter zum Erscheinen ge¬ bracht, und entsprechend bei den anderen Zahlen. Bei diesem Verfahren rnt dem Versuchsleiter die Möglichkeit gegeben, die falschen Fälle und kurzen Selbstbeobachtungen der Versuchs¬ person zu protokollieren, und auch die auf S. 233 unter 1. und 2. erwähnten Mifsstände der in meinen früheren Versuchsreihen benutzten Form der Methode der Hilfen kommen bei diesem Versuchsmodus in Wegfall. Zum Schlüsse möchte ich noch zweierlei hervorheben : erstens, dafs eine vollkommene Handhabung der Methode der Hilfen nur dann vorliegen wird, wenn man (was ja bei Vorhandensein der geeigneten Apparate nicht unmöglich ist) dieselbe mit Zeit¬ messungen verbunden haben wird ; zweitens, dafs die vorliegende Untersuchung nach dieser Methode möglicherweise instruktiver ausgefallen wäre, wenn ich auch bei diesen Versuchen längere Versuchsreihen angestellt hätte und aufserdem die Versuchs¬ personen veranlafst hätte, detailliertere Selbstbeobachtungen zn machen. (Eingegangen am 8. August 1904.) Berichtigungen. 8. 87, Zeile 3 v. o. statt „TT = 9“ 1. „ W = 8“. 8. 89, Zeile 13 v. u. statt „(8. 32)“ 1. „(S. 87)“. 8. 161, Zeile 3 v. o. statt „sinnschaffendem“ 1. „sinnhaltigem“. 8. 189, Zeile 10 v. n. statt „Versuchsreihen 41 und 42“ 1. „Versuchs¬ reihen 39 und 40“. S. 190, Zeile 23 v. o. statt „40 und 41“ 1. „39 und 40“.