^ad)t*aa £ttm beê 2Crtifelê 3 e u 9 » u 9“ *) oom Herausgeber* 9îach bent bereite oollenbeten ©rucï beS 21rttfeïS 3eugitng unb beS Nachtrags baju ftnb jwet n>tc^ttge 21bhanblungen erfchienen, welche eine befonbere Erwähnung oerbienen, b a fte bie 3eugungSlehre in ein neues ©tabiurn §tt bringen geeignet ftnb. 3nt Eingang beS Nachtrags ^abe ich bemerlt, baf wir »mit ber ftnn* lichen Beobachtung ber morphotogtfchen Phänomene fa(l ^ an fete ï^tw* möglichen ©renjen oorgebrungen ftnb.« 2lber gerabe bie fôenntnif biefer testen Momente, welche bie allerwich* tigften ftnb, fehlt uns. (£s ftnb bies bie enblicl;en ©chicffale ber ©perrna* tojoen, fowie beS Keimbläschens unb ber Ketmflede, worüber wir bis je£t nur auf ip^pothefen rebucirt ftnb. SÖaS nun bie ©permatojoen betrifft, fo fehien eS in ben testen 3etten, als wenn atte Annahmen, baß biefelben in bas 3«nere beS (£teS brangen, ju oerwerfen feien. sD?tt bem bloßen einfachen Contact ber ©berflacfje beS c£ieS fotCte bie Sîotte ber ©amenfaben oorüber fein. 92un hat feitbem Newport feine höct)ft wichtigen Unterfuchungen fort** gefegt. 3<h lernte biefen ^weiten ber 21bßanblung nur aus ben ütttt* tßetlungen im 21uSjuge **). Newport fanb, baß bei ben g*öf<hen immer ein ober einige ©amenfäben, an ber ©teile, wo man mit ber ©pi£e einer 92abel bie ©amenflüfjtgf eit anbrtngt, ftä) in bie ©Ottermembran einfenfen. 2Öo bie ©amenfäben nicht btS $ur ©otterhaut oorbrtngen, bleiben bie (£ier im Allgemeinen unbefruchtet. Bei ber natürlichenBegattung jwifchen B?änn* chen unb äßeibchen fah Newport fchon eine Minute nachher fete @per= matojoen ft'ch in bte ©otterhaut einbohren. 3«twer geht ber biedere ©heil beS ©permatojoonS ooran in centripetaler Dichtung gegen bie ©otterhaut. Bei fünftlicher Befruchtung bringt aber (lets ein ©heil ber <©a* *) ©ie oerjôgerte 2fuêgabe ber ©cfyluftfieferung geftattet nod) bte fnnweifung auf einige neuere Arbeiten, bie fid) auf ben lebten 2(rtifet bejiepen. **) L’Institut Nro. 1008. 27. avril 1853.